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4726F50502 - Bewertung des Transmutationspotentials von langzeitsicherheits-relevanten Radionukliden
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) · Berlin
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Beschreibung
Deutschland verfolgt auf Grundlage des internationalen Stands von Wissenschaft und Technik das Ziel, hochradioaktive Abfälle in einem tiefen geologischen Endlager zu entsorgen. Gleichzeitig prüft das BASE gemäß seinem gesetzlichen Auftrag fortlaufend mögliche Alternativen zur tiefengeologischen Endlagerung, darunter auch Partitionierung und Transmutation (P und T). Im Bereich der Transmutation sind daher technologische Entwicklungen auf ihre wissenschaftliche Belastbarkeit und sicherheitstechnische Relevanz zu prüfen. Zuletzt zeigte sich in einer BASE Stellungnahme zur SPRIN D Umsetzungsstudie, dass Ungewissheiten in der Transmutation von Spalt und Aktivierungsprodukten existieren. Dies betrifft beispielsweise Abtrennprozesse, die Target Herstellung, erreichbare Transmutationsraten und zeiten sowie den technologischen Reifegrad der Einzel und des Gesamtsystems. International wird das Themenfeld P und T im EU Projekt TRANSPARANT (2024 bis 2028) sowie im ARPA E Programm NEWTON (seit 2024) untersucht. Die Schwerpunkte dieser Programme liegen auf Brennstoffen mit sogenannten „minor actinides“ (bspw. Neptunium, Americium, Curium) sowie auf der Weiterentwicklung von geeigneten Abtrennverfahren, Bestrahlungstargets, Teilchenquellen und von Prozessketten für Transmutation. Für die Langzeitsicherheit eines Endlagers sind insbesondere folgende dreizehn Aktivierungs und Spaltprodukte von Bedeutung C14, Cl36, Ni59, Se79, Sr90, Zr93, Nb94, Tc99, Pd107, Ag108m, Sn126, I129, Cs135. Diese Radionuklide werden in Sicherheitsanalysen für die Wirtsgesteine Tongestein, Steinsalz und Granit als maßgeblich für potenzielle Radionuklidausträge betrachtet. Der Einfluss von unterschiedlichen, aktuellen Kerndaten und von Selbstabschirmungseffekten in Bestrahlungstargets auf die Transmutationseffizienz dieser Radionuklide ist bislang nicht systematisch untersucht worden, obwohl in P und T Szenarien, die zum Ziel haben das Transuraninventar durch Spaltung zu reduzieren, zusätzliche Spalt und Akt
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KI-Eignungsanalyse
KI-generiertBranche: Energie & Umwelt
Die Ausschreibung betrifft eine wissenschaftliche Studie zur Bewertung des Transmutationspotentials von langzeitsicherheits-relevanten Radionukliden für die Endlagerung radioaktiver Abfälle.
Hinweis nach EU AI Act Art. 50: Diese Kurzanalyse wurde automatisiert von einem KI-Modell (Google Gemini) erstellt und ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung. Sie ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen und ist keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de. Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.
Preiseinschätzung
Basierend auf 24 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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