Die zu beauftragenden Dienstleistungen sehen vor, dass der obsiegende Bieter eine
kontinuierliche Erhebung und monatliche Analyse des Konsument*innenverhaltens
im Kino- und Home-Video-Markt im Kontext des Home-Entertainment-Marktes
übernimmt. Die Datenerhebung kann als Panelbefragung konzipiert werden. Auch
eine alternative Form der Datenerhebung ist möglich unter der Voraussetzung, dass
alle benötigten Kennzahlen in ihrer benötigten Tiefe und Umfang abgedeckt werden
können. Generell sollte eine Vergleichbarkeit mit den bestehenden Daten mindestens
für die vergangenen fünf Jahre gewährleistet werden, z. B. durch Kalibrierung der
Daten der vergangenen Jahre. Dies betrifft alle durch die FFA veröffentlichten Studien
zum Konsument*innenverhalten im Kino- und Home-Video-Markt. Auch bei einer
Änderung z. B. der Erhebungsmethode oder Grundgesamtheit ist die Vergleichbarkeit
zu gewähren. Grundgesamtheit ist die in Deutschland lebende Bevölkerung.
Für die Einbeziehung der nicht deutschsprachigen Bevölkerung sowie Jugendlicher
und Kinder sollen entsprechende Vorschläge unterbreitet werden, wie diese in die
Grundgesamtheit integriert werden können. Die Repräsentativität der
Stichprobenziehung hinsichtlich der Kriterien Alter, Geschlecht, Region, Ortsgröße,
Haushaltsgröße, Kinder im Haushalt und Internetnutzung wird vorausgesetzt. Die
Erhebungsform soll die Möglichkeit gewährleisten, zusätzliche Einfragen oder
Studien zu platzieren bzw. soll eine entsprechende Möglichkeit für zusätzliche
Studien aufgezeigt werden. Konkret soll als optional bereits die Durchführung einer
Studie entsprechend der FFA-Veröffentlichung aus dem Jahr 2023 „All Eyes on
Audiences“ kalkuliert werden hinsichtlich des quantitativen Teils der Studie. Darüber
hinaus soll die Möglichkeit gegeben sein, auf Basis der erhobenen Daten eine
Prognose über die Umsatzentwicklung der kommenden sieben Jahre jeweils für Kino,
digitale Transaktion in Form des Kaufens (EST) und Leihens (TVoD) zu erstellen. Als
Referenz s