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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle 2 Lose

Vergabe Tragwerksplanung und Planung der Technischen Ausrüstung - "Neubau Feuerwehrhaus Freiamt“

Gemeinde Freiamt · Freiamt · Baden-Württemberg · Kommunaler Auftraggeber

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Wer Gemeinde Freiamt beobachtet, bekommt neue Ausschreibungen dieser Vergabestelle per E-Mail — am Tag der Veröffentlichung statt Wochen später über eine Suchmaschine.

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Beschreibung

Die Gemeinde Freiamt plant, ihre bisherigen Feuerwehrstandorte in den Ortsteilen Ottoschwanden und Brettental in einem zentralen Feuerwehrhaus im Ortsteil Mußbach zusammenzuführen. Inhalt dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Fachplanungen für den Neubau eines Feuerwehrhauses. In einer bereits durchgeführten Ausschreibung wurde die Objektplanung Gebäude vergeben. In diesem Verfahren werden folgende Fachplanungen vergeben: Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI 2021) und Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI 2021) für die Anlagengruppen (Anlage 15.2 zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3 HOAI 2021) Anlagengruppe 1 - Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen, Anlagengruppe 2 - Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 3 - Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 - Fernmelde- und informationstechnische Anlagen und Anlagengruppe 8 - Gebäudeautomation. Die Auftragsvergabe erfolgt losweise: Tragwerksplanung (Los 1) und Technische Ausrüstung (Los 2).

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Die Gemeinde Freiamt vergibt die Fachplanungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (6 Anlagengruppen) für den Neubau eines zentralen Feuerwehrhauses in zwei Losen mit geschätztem Gesamtwert von 500.000 EUR.

Hinweis nach EU AI Act Art. 50: automatisiert erstellt (Google Gemini) — ersetzt keine Prüfung der Original-Vergabeunterlagen. Mehr ▾

Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Lose im Detail

Dieses Verfahren ist in 2 Lose unterteilt — mit unterschiedlichen Auftragswerten je Los. Achten Sie auf das jeweilige Los, die Sie bearbeiten.

  • Los 1 Los 1: Tragwerksplanung
    Geschätzter Wert 150.000 €
  • Los 2 Los 2: Planung Technische Ausrüstung
    Geschätzter Wert 350.000 €

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–3 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Alle Lose
  • Qualitätskriterium 200 Pkt.
    Qualität

    Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung

  • Preiskriterium 150 Pkt.
    Preis

    Bewertet werden die verbindlich anzubietenden Honorarparameter (125) und Stundensätze (25)

  • Qualitätskriterium 100 Pkt.
    Qualität

    Vorstellung und Darstellung Projektteam

  • Qualitätskriterium 100 Pkt.
    Qualität

    Darstellung vorgesehener Projektablauf

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Befähigung zur Berufsausübung

  • Eintragung Berufsregister

    Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung wird eine Mitgliedschaft in einer Berufsständischen Organisation (z.B. Kammerzugehörigkeit) verlangt. Bewerber, die aus Rechtsgründen nicht über vorgenannte Unterlagen bzw. Erklärungen verfügen (z.B. mangels Eintragungspflicht oder Mitgliedschaft), haben vergleichbare Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung vorzulegen. Soweit eine Eintragungspflicht nicht besteht, ist dies anzugeben.

  • Eintragung Handelsregister

    Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung wird eine Registereintragung (z.B. Handelsregister, Partnerschaftsregister) verlangt. Bewerber, die aus Rechtsgründen nicht über vorgenannte Unterlagen bzw. Erklärungen verfügen (z.B. mangels Eintragungspflicht oder Mitgliedschaft), haben vergleichbare Nachweise zur Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung vorzulegen. Soweit eine Eintragungspflicht nicht besteht, ist dies anzugeben.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Berufshaftpflichtversicherung

    Nachweis einer für die Dauer des Vertrages und bis zur vollständigen Erfüllung bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden i.H.v. mindestens 1 Mio. EUR und für Sach- und Vermögensschäden jeweils i.H.v. mindestens 1 Mio. EUR durch Vorlage einer Kopie der Versicherungspolice oder Vorlage einer Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird. Diese Bestätigung muss vom Versicherungsunternehmen selbst, nicht vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft, ausgestellt sein. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bewerbergemeinschaften haben die Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder für die gesamte Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

  • Durchschnittlicher Jahresumsatz

    Eigenerklärung über den Gesamtnettoumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025), die Darstellung muss für jedes Jahr erfolgen. Bitte beachten Sie, dass für jedes einzelne Los der entsprechende Umsatz nachgewiesen werden muss. Der durchschnittliche Mindestumsatz muss pro Jahr betragen: Los 1 Tragwerksplanung: 150.000,00 EUR netto; Los 2 Technische Ausrüstung: 350.000,00 EUR netto.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Werkzeuge, Anlagen, technische Ausrüstung

    Eigenerklärung zur Verwendung branchenüblicher Hard- und Software (z.B. CAD- und AVA-Software, dxf, dwg, GAEB etc.).

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Los 1: Tragwerksplanung Es sind drei Referenzprojekte einzureichen, die das Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 51 HOAI umfassen. Es finden eingereichte Referenzprojekte im Rahmen der Bewertung Berücksichtigung, sofern die Erbringung wesentlicher Leistungsbestandteile im Zeitraum zwischen dem 01.03.2016 und dem Beginn dieses Verfahrens (01.03.2026) erfolgt ist. Der Leistungszeitraum ist mit der Genauigkeit „Monat/Jahr“ anzugeben. Sind im Leistungsumfang eines Referenzprojektes die Leistungsbilder zu beiden der zu vergebenden Lose erbracht, kann das Referenzprojekt für mehrere Lose eingereicht werden. Die eingereichten Referenzprojekte für die Tragwerksplanung (Los 1) werden jeweils nach den folgenden Kriterien bewertet: Planungsanforderungen (10 Pkt. bei HZ III oder höher, 5 Pkt. bei HZ II, 0 Pkt. bei HZ I); Erbrachter Leistungsumfang (10 Pkt. bei mind. 90 % der Grundleistungen LPH 2 bis 6, 7,5 Pkt. bei mind. 70 % der Grundleistungen LPH 2 bis 6, 5 Pkt. bei mind. 50 % der Grundleistungen LPH 2 bis 6, 0 Pkt. bei unter 50 % der Grundleistungen LPH 2 bis 6); Topographie (10 Pkt. bei Tragwerksplanung in hängigem Gelände, sonst 0 Pkt.); Auftraggeber (5 Pkt. bei öffentlichem Auftraggeber, sonst 0 Pkt.). Pro Referenzprojekt können max. 35 Punkte erreicht werden. Insgesamt können für die drei Referenzprojekte (Los 1) also max. 105 Punkte erreicht werden. Die eingereichten Unterlagen zu den Referenzprojekten müssen Auskünfte und Angaben zur Bewertung der oben aufgeführten Kriterien enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Referenzauskünfte einzuholen. Für Leistungen, die nicht nach HOAI erbracht wurden (z.B. bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder ausländischen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften) ist dazulegen, dass und inwiefern die erbrachten Leistungen mit dem Leistungsbild gemäß HOAI vergleichbar sind. Los 2: Technische Ausrüstung Es sind vier Referenzprojekte einzureichen, die das Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI umfassen: zwei Referenzprojekte zu HLS: Anlagengruppen 1, 2 und 3; zwei Referenzprojekte zu ELT: Anlagengruppen 4, 5 und 8. Jeweils mindestens ein Referenzprojekt zu HLS und ELT muss eine Verbindung zur Planung spezifischer technischer Anlagen für den Feuerwehrbetrieb (z.B. Abgasabsauganlage (in der Fahrzeughalle) bei HLS oder Funktechnik bei ELT) enthalten. Weist auch die jeweils zweite eingereichte Referenz diesen spezifischen Feuerwehrbezug auf, werden hierfür 10 zusätzliche Punkte im Rahmen der Bewertung vergeben (s.u.). Es finden eingereichte Referenzprojekte im Rahmen der Bewertung Berücksichtigung, sofern die Erbringung wesentlicher Leistungsbestandteile im Zeitraum zwischen dem 01.03.2011 und dem Beginn dieses Verfahrens (01.03.2026) erfolgt ist. Der Leistungszeitraum ist mit der Genauigkeit „Monat/Jahr“ anzugeben. Sind im Leistungsumfang eines Referenzprojektes die Leistungsbilder zu beiden der zu vergebenden Lose erbracht, kann das Referenzprojekt für mehrere Lose eingereicht werden. Die Zuordnung muss deutlich aus den eingereichten Unterlagen hervorgehen. Die eingereichten Referenzprojekte werden jeweils nach den folgenden Kriterien bewertet: Planungsanforderungen (10 Pkt. bei HZ II oder höher, 5 Pkt. bei HZ I); Erbrachter Leistungsumfang (10 Pkt. bei mind. 90 % der Grundleistungen LPH 2 bis 8, 7,5 Pkt. bei mind. 70 % der Grundleistungen LPH 2 bis 8, 5 Pkt. bei mind. 50 % der Grundleistungen LPH 2 bis 8, 0 Pkt. bei unter 50 % der Grundleistungen LPH 2 bis 8); Abweichung zwischen Kostenberechnung und -feststellung (zwischen 10 Pkt. und 0 Pkt. (2,5 Pkt.-Schritte) in der Spanne zwischen unter 5 % und über 20 % Abweichung); Art der Fachplanung (10 Pkt. bei Planung spezieller Feuerwehrtechnik, anrechenbar nur bei jeweils zweiten Referenzprojekt zu HLS und ELT); Auftraggeber (5 Pkt. bei öffentlichem Auftraggeber, sonst 0 Pkt.). Pro Referenzprojekt können max. 35 bzw. 45 Punkte erreicht werden. Insgesamt können für die vier Referenzprojekte (Los 2) also max. 160 Punkte erreicht werden. Die eingereichten Unterlagen zu den Referenzprojekten müssen Auskünfte und Angaben zur Bewertung der oben aufgeführten Kriterien enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Referenzauskünfte einzuholen. Für Leistungen, die nicht nach HOAI erbracht wurden (z.B. bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder ausländischen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften) ist darzulegen, dass und inwiefern die erbrachten Leistungen mit dem Leistungsbild gemäß HOAI vergleichbar sind. Der Auftraggeber begrenzt gem. § 51 VgV die Anzahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die je Los zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften. Die Mindestzahl beträgt drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren auch dann durchzuführen, wenn die Zahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften bei einem oder mehreren Losen unter der Mindestzahl liegt. Die Auswahl der max. drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, erfolgt nach dem Ergebnis der Bewertung der eingereichten Referenzprojekte im Rahmen des Teilnahmeantrags. Bei Gleichwertigkeit wird per Los entschieden.

  • Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals

    Für die Leistungserbringung wird die Berufsqualifikation einer (beratenden) Ingenieurin / eines (beratenden) Ingenieurs gefordert, § 75 Abs. 2 VgV. Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „(beratende) Ingenieurin / (beratender) Ingenieur“ zu tragen und nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) in der Bundesrepublik Deutschland als „(beratende) Ingenieurin / (beratender) Ingenieur“ tätig werden dürfen. Bei juristischen Personen muss mindestens einer der Gesellschafter, die verantwortliche Projektbearbeitung und die stellvertretende verantwortliche Projektbearbeitung, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Juristische Personen sind somit grundsätzlich teilnahmeberechtigt, wenn sie mit dem Teilnahmeantrag diese Personen benennen, §§ 43 Abs. 1, 75 Abs. 2, 3 VgV. Für Bewerbergemeinschaften gilt dieses entsprechend. Als vorläufiger Nachweis dient die Kopie entsprechender Urkunden. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage des jeweiligen Originals zu fordern. Eigenerklärung zu Angaben zur verantwortlichen Projektbearbeitung und stellvertretenden verantwortlichen Projektbearbeitung mit den Angaben zur Person, Ausbildungsabschluss, Berufserfahrung als Ingenieurin / Ingenieur (oder vergleichbar). Für die verantwortliche Projektbearbeitung und die stellvertretende verantwortliche Projektbearbeitung sind Nachweise zur Eintragung in die Ingenieurkammer oder vergleichbare Nachweise zur Berufsqualifikation (z.B. Diplom-Urkunde, Master-Urkunde, etc.) vorzulegen. Die geforderte Berufserfahrung für die verantwortliche Projektbearbeitung beträgt 5 Jahre, für die Stellvertretung 3 Jahre.

  • Durchschnittliche Personalstärke

    Eigenerklärung mit Angaben zur aktuellen Mitarbeitendenzahl in Vollzeitäquivalenten (ohne Praktikanten, Auszubildende / Studierende oder sonstige nicht fachbezogene Mitarbeitende (z.B. Reinigungskräfte, Schreibkräfte od. vgl.)). Diese muss mindestens drei betragen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung für jeden Bewerber gesondert vorzulegen. Die Angaben zur Mitarbeitendenzahl sind zusammengefügt darzustellen. Die Mitarbeitendenzahl eines einzelnen an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Büros, kann unter der geforderten Mindestmitarbeitendenzahl liegen. Die Mindestmitarbeitendenzahl, die der Bewerbergemeinschaft insgesamt zur Verfügung steht, muss mindestens drei betragen. Die Verfügbarkeit ist zu versichern.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Solche Anforderungen kommen wieder

Hier wurden Nachweise zu Befähigung zur Berufsausübung, Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit, Technische & berufliche Leistungsfähigkeit verlangt. Für diese Ausschreibung ist die Frist vorbei — mit einem kostenlosen Suchprofil bekommen Sie vergleichbare Ausschreibungen am Tag der Veröffentlichung per E-Mail, statt sie Wochen später über eine Suchmaschine zu finden.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung teilweise möglich

    Bestimmte fehlende Unterlagen dürfen nachgefordert werden — nicht alle.

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
  • Besondere Bedingungen für die Auftragsausführung

    Der Auftrag ist an zusätzliche Ausführungsbedingungen geknüpft (§ 128 GWB) — Details in den Vergabeunterlagen.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. Es wird auf § 160 GWB und insbesondere auf das grundsätzliche Erfordernis einer Rüge verwiesen: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Satz 1 Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Satz 2 Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier

    Angebote werden eingeholt

    Geschätzter Wert 500.000 €

    1 Veröffentlichung

    • Frist 13.04.2026 Original-Veröffentlichung aktuell
  2. Vergabeergebnis

    Auftrag wurde zugeschlagen · 115 Tage nach Fristende

    Auftragnehmer (2) Isenmann Ingenieur GmbH · Krebser und Freyler Planungsbüro GmbH
    Zuschlagswert 400.000 €

Preiseinschätzung

Basierend auf 10.455 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 121.490 €
Median 323.501 €
Oberes Quartil 942.629 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

500.000 €
Geschätzter Wert
ca. 35 % über Branchen-Median

Angebotsfrist 13.04.2026, 12:00 Uhr (abgelaufen)
Vergabenummer EM05-310
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Auftraggeber Gemeinde Freiamt
Standort Freiamt, Baden-Württemberg
Veröffentlicht 06.03.2026
CPV-Codes (2) 71300000 · Architektur und Ingenieurwesen
71240000 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Lose 2 (max. 2 bewerbbar)
Erfüllungsort Emmendingen
Laufzeit 36 Monate
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Nebenangebote nicht zugelassen

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Ø Bieter in der Branche 4.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 265.587 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 106.563 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -1%
KMU-Bieteranteil 41%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Baden-Württemberg
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Gemeinde Freiamt. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe, Karlsruhe

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 03.06.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Frist abgelaufen). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Vergabestelle

Gemeinde Freiamt · Freiamt

gemeinde@freiamt.de
+49 7645910212