Planung, Installation und Betrieb eines Monitoringsystems sowie begleitender
Bauwerksuntersuchungen und tragwerksplanerischer Analysen für die Elbtunnelröhren 1-3 in Hamburg Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes - Niederlassung Nord, Tunnelbetrieb-Kompetenzzentrum, beabsichtigt, einen Vertrag für die Planung, Installation und Betrieb eines Monitoringsystems sowie begleitender Bauwerksuntersuchungen und tragwerks-planerischer Analysen für die Elbtunnelröhren 1-3 in
Hamburg zu schließen. Ziel ist es, geeignete Anbieter und deren technische Lösungen sowie Kostenstrukturen zu identifizieren. Ausgangssituation Der im Jahr 1975 fertiggestellte Elbtunnel Hamburg (ETR 1-3) besteht im Bereich der Absenkstrecke zwischen den Lüfterbauwerken Süd und Mitte aus 8 Einschwimmelementen (I - VIII), welche eine Länge von jeweils 132 m aufweisen und an den Enden gelenkig ausgeführt sind (Elementfugen). Die einzelnen Einschwimmelemente sind von jeweils 4 Gelenkfugen unterteilt, welche eine weitere Verdrehung innerhalb der Elemente ermöglichen sollen (u.a. aufgrund von ungleichmäßigen
Hebungen und Setzungen sowie aufgrund von Torsionsbeanspruchung des Tunnels).
Zwischen den Gelenkfugen befinden sich umlaufende Arbeitsfugen. Der Tunnelquerschnitt weist äußere Abmessungen von rd. 42 m (Breite) und 8,4 m (Höhe) auf und ist in 5 Teile untergliedert: die Fahrröhren 1 - 3 und zwei dazwischenliegende Lüftungskanäle. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden häufig Wasserdurchtritte an den Gelenkfugen beobachtet.
Ziel ist es, diese Undichtigkeiten durch eine Sanierung der Gelenkfugen zu beheben, um die Funktion und die Betriebssicherheit des Ingenieurbauwerks dauerhaft sicherzustellen.
Leistungsumfang Der Leistungsumfang umfasst sowohl die Informationsbeschaffung,
Kommunikation und Gesamtkoordination des Vorhabens als auch die erforderlichen Planungs- und Ausführungsleistungen für das Monitoring, die Bauwerksuntersuchungen und die tragwerksplanerische