AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Stadt Cottbus - VHVmöTw 266-2023 Standortentwicklung Schmellwitzer Oberschule - Generalplanung Erweiterung, Energetische Sanierung, Standortkonzept
Stammdaten
- Auftraggeber
- Stadtverwaltung Cottbus, Cottbus
- Veröffentlicht
- 25.07.2024
- Notice-Typ
- Vergabeergebnis
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71000000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
- Zuschlagswert
- 4.100.590 €
- Rechtsgrundlage
- EU-Oberschwelle
Beschreibung
Die bestehende Oberschule mit auf dem Grundstück befindlicher Sporthalle ist zur Absicherung des Bedarfs an Schulplätzen der Sekundarstufe I im Stadtgebiet notwendig und langfristig gesichert. Das Objekt besteht aus einem Schulhaus mit angegliedertem Aula-Anbau und Verbinder aus dem Jahr 1989 sowie einer Sporthalle. Die wurde im Rahmen der Bauunterhaltung instandgehalten und es besteht ein hoher Sanierungsbedarf an den Gebäuden sowie den Freianlagen. Die Schmellwitzer Oberschule ist eine aktuell dreizügige Oberschule, an der ca. 270 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7-10 in 11 Klassen von ca. 30 Lehrkräften unterrichtet werden. Prognostisch ist mit einem Anstieg zu rechnen. Es ist eine vollgebundene Ganztagsschule und Schule für Gemeinsames Lernen. Notwendige Räumlichkeiten für die Schule sollen geschaffen bzw. innerhalb des Bestandsgebäudes optimiert werden. Die Baumaßnahme wird mindestens teilweise unter Weiternutzung erfolgen, da Schul- bzw. Sportunterricht nur begrenzte Ausweichmöglichkeiten im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Im Fokus des Projektes steht ein zukunftsfähiger Standort "Schmellwitzer Oberschule", der konzeptionell durchgearbeitet werden soll und über sinnvoll zu bildende Bau- / Teilabschnitte in eine strukturierte und optimierte Realisierungsphase übergeleitet werden kann. In Anlehnung an den Leitfaden für nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat sollen auch bei diesem Bauvorhaben Aspekte der Ökonomie, Ökologie, Soziokultureller und funktionaler Qualität sowie der Technischen Qualität und der Prozessqualität betrachtet werden (keine Zertifizierung erforderlich). So ist u.a. die Barrierefreiheit im / am Gebäude zu prüfen und die Baumaßnahme hat unter energetischen Aspekten mit Blick auf die Schonung natürlicher Ressourcen - während der Bauphase sowie in der Nutzungszeit - zu erfolgen. Der Planungsbeginn ist angesetzt zum Beginn des II. Quartal 2024 mit dem Ziel einer kurzen Planungsphase bis zur Fertigstellung der Leistungsphase. Die weiteren Planungsphasen und die Realisierung erfolgen in Abhängigkeit einer Finanzierung. Zur Realisierung dieses Bauvorhabens ist der Einsatz von Fördermittel geplant, welche eine Einhaltung von Förderrichtlinien und Praxisregeln vorschreibt. Die Vergabe der Bauleistungen (VOB-Leistungen) erfolgt kleinteilig, gewerkeweise. Während der Realisierungsphase ist ein vor Ort befindliches Baustellenbüro arbeitstäglich zur Verbesserung des Qualitätsmanagements zu besetzen.
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Auftrag vergeben
- Angebotsspanne
- 4.100.590 – 6.936.896 €
Zuständige Vergabekammer (laut Bekanntmachung)
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Potsdam
Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht zwingend die hier genannte.
Bieter (1)
- Planungsgruppe Prof. Sommer GmbH (Cottbus)