AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – 7053, BOL/BÜ Bahn-Maßnahmen
Stammdaten
- Auftraggeber
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
- Veröffentlicht
- 14.03.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71300000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Bauwesen & Infrastruktur
Beschreibung
Neubau der A26, Hafenpassage Hamburg, AK HH-Hafen (A7) bis AD/AS Süderelbe (A1) Abschnitt 6c: Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung VAO Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) plant im Hamburger Süden den Neubau der Bundesautobahn 26, die sogenannte Hafenpassage Hamburg. Das Gesamtvorhaben beinhaltet den Neubau der Bundesautobahn A 26, Abschnitt 6c des Bedarfsplanvorhabens Neubau A 26 AK Hamburg Süderelbe - AD/AS Hamburg-Stillhorn (neue Bezeichnung: Neubau A 26 Hafenpassage AK HH-Hafen (A 7) - AD Süderelbe (A 1)). Sie dient der Verbesserung des Verkehrsflusses für den überregionale West-Ost-Verkehr der Region Hamburg. Im Gesamtvorhaben ist der Abschnitt 6c (VKE 7053) enthalten. Er beginnt unmittelbar südlich des Knotenpunktes Hohe-Schaar-Straße/Kattwykdamm (geplante AS HH-Hohe Schaar) und endet an der A 1 AS HH-Stillhorn (zukünftig AD Süderelbe). Gegenstand und Inhalt der hier zu vergebenen Leistungen ist die Erbringung von einer übergreifenden Koordinierung-, Beratungs- und Abstimmungsleistungen, sowie das eigenverantwortliche Mitwirken an Gesamt und Rahmenterminplänen für die jeweiligen Bauzustände im Leistungsbereich aller Gewerke. Die Baumaßnahme des Planungsabschnittes umfasst Maßnahmen die im Zuge der Unterquerung des Bahndammes (BW04-1) ungefähr zwischen Bau-km 8+356 und Bau-km 8+436 erforderlich werden. Als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes erfolgt die Herstellung des Tunnels unter Gleishilfsbrücken. Hierfür werden standardisierte Zwillingsträgerhilfsbrücken der DB AG eingesetzt. Zum Bau des Tunnels ist die Herstellung einer wasserdichten Baugrube in Teilabschnitten vorgesehen, deren Wände aus rückverankerten überschnittenen Bohrpfahlwänden bestehen, die in die grundwasserstauende Schicht des Geschiebemergels einbinden. Die Bohrpfahlwände müssen im Bereich der Gleisquerung von der Gleisebene aus eingebracht werden. Hierfür sind Gleis- und Streckensperrungen (Sperrpausen) des Eisenbahnbetriebes erforderlich, die gemäß Richtlinien und Arbeitsanweisungen der DB AG mehrere Jahre im Voraus angemeldet werden müssen. In Abstimmung mit der DB AG und der S-Bahn Hamburg sind die Termine der Sperrpausen abgestimmt und festgelegt worden. Die Arbeiten sollen in zeitlich gebündelten Abschnitten stattfinden. Die dann startenden Arbeiten konzentrieren sich auf die eisenbahnseitigen Anpassungsmaßnahmen an Kabeln und Schaltanlagen und der Baufeldfreimachung sowie Zuwegung ins Baufeld und auf die Herstellung der Baugrubenwände und die Montage der Hilfsbrücken. Der Zeitraum der Bautätigkeiten, die im Wesentlichen in den Sperrpausen durchgeführt werden, wird mit 2,5 bis 3 Jahren veranschlagt. Nach Einbau der Baugrubenwände und Hilfsbrücken sind Arbeiten im Zuge der A26 bzw. der bahnseitig geplanten Maßnahmen unabhängig voneinander durchführbar.
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung
- Vergabeergebnis