Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle

IBW, TWP, VA - Bw 102, Ersatzneubau Vorpommernbrücke sowie Umbau L 22

Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tiefbauamt · Rostock · Mecklenburg-Vorpommern · Kommunaler Auftraggeber

Angebote bis 14.08.2026, 10:00 Uhr (noch 18 Tage)

Beschreibung

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tiefbauamt, plant den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke (BW 102) im Zuge der L 22 über die Warnow. Im Ergebnis einer Machbarkeitsstudie wurde eine Vorzugsvariante entwickelt, die eine Warnowquerung aus 2 Teilbauwerken festlegt. In diesem Zuge sind die Verkehrsanlagen auf dem Bauwerk selbst sowie die auf beiden Seiten vorgelagerten Streckenabschnitte bis zu den Anschlussknoten West und Ost zu planen und zu erneuern. Dabei sind sowohl 2 KFZ- Fahrstreifen stadteinwärts und 2 KFZ- Fahrstreifen stadtauswärts als auch beidseitige Geh- und Radwege zu berücksichtigen.

KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: Bauwesen & Infrastruktur

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Auftragsgegenstand sind Planungsleistungen für Brückenbau und Straßenbau (Ersatzneubau Vorpommernbrücke, Umbau L 22).
  • Die Leistungen umfassen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Verkehrsanlagen nach HOAI.
  • Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit einem Grundauftrag (Leistungsphasen 1-3) und optionalen weiteren Stufen.
  • Es werden umfangreiche Referenzen im Bereich Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen erwartet.

Gesucht werden Planungsleistungen für den Ersatzneubau der Vorpommernbrücke und den Umbau der L 22 in Rostock.

Der Auftrag umfasst Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerksplanung und Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß HOAI. Die Beauftragung erfolgt stufenweise mit einem Grundauftrag (Stufe I) und optionalen weiteren Leistungsstufen.

Weitere Eignungskriterien: Details in der vollständigen Analyse.

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Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Zweistufiges Verfahren (Bewerberlimitierung)

3–4 Bewerber zugelassen · sukzessive Reduktion möglich · Zuschlag ohne Verhandlung möglich

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 1 · IBW, TWP, VA - Bw 102, Ersatzneubau Vorpommernbrücke sowie Umbau L 22
  • Qualität / Referenz 60 %
    Qualität

    Die Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Besonderen Bewerbungs- und Angebotsbedingungen.

  • Preis 40 %

    Die Zuschlagskriterien ergeben sich aus den Besonderen Bewerbungs- und Angebotsbedingungen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Berufshaftpflichtversicherung

    § 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder eine unbedingte Erklärung des Versicherers, im Auftragsfall eine projektbezogene Versicherung mit folgenden Deckungssummen abzuschließen: Für Personenschäden: mindestens 5,0 Mio. EUR. Für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden): mindestens 5,0 Mio. EUR. Die Deckungssummen müssen 2-fach maximiert pro Versicherungsjahr oder projektbezogen ohne Anrechnung auf andere Objekte (Objektversicherung) zur Verfügung stehen. Der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein. - siehe Auswahlmatrix zur Begrenzung der Bewerberzahl (1. Stufe - Teilnahmewettbewerb)

  • Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit

    § 45 (4) Nr. 4 VgV: Mindestjahresumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (IBW, TWP, VA) Der Bewerber muss im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens folgende Umsätze aufweisen: 400 TEUR netto.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Werkzeuge, Anlagen, technische Ausrüstung

    § 46 (3) Nr. 9 VgV: Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt. Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen: Marktübliche Planungssoftware, mögliche digitale Übergabe mit .dwg-, .dxf- und GAEB-Datenaustausch, für die Anwendung der Software benötigte leistungsfähige Hardware

  • Kontrolle durch Qualitätsprüfstellen

    § 46 (3) Nr. 3 VgV: Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten. Als Nachweis ist ein gültiges Zertifikat über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein gleichwertiger Nachweis vorzulegen

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    § 46 (3) Nr. 1 VgV: Der Bewerber hat die nachfolgend geforderten Referenzen unter Benennung eines jeweiligen Ansprechpartners nachzuweisen. Soweit Referenzbescheinigungen der jeweiligen Auftraggeber vorliegen, sind diese beizufügen. Berücksichtigt werden ausschließlich Referenzen, bei denen die jeweils geforderten Leistungsphasen im Zeitraum vom 01.01.2016 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist vollständig erbracht wurden. Die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI dürfen, soweit sie Bestandteil der geforderten Referenz sind, bereits vor dem 01.01.2016 erbracht worden sein. LB: Objektplanung Ingenieurbauwerke mind. HZ IV, Lph 1 bis 4 und 6 Es sind zwei Referenzen nachzuweisen. Eine Referenz muss die Objektplanung Ingenieurbauwerke der Honorarzone IV oder höher für den Neubau oder Ersatzneubau einer Straßenbrücke in Spannbetonbauweise über ein Gewässer mit einer Einzelstützweite von mindestens 40 m, einer Gesamtstützweite von mindestens 80 m sowie anrechenbaren Kosten für das Ingenieurbauwerk (gemäß §§ 4, 42 HOAI) von mindestens 10 Mio. EUR netto umfassen. Die zweite Referenz muss die Objektplanung Ingenieurbauwerke der Honorarzone IV oder höher für den Neubau oder Ersatzneubau einer Straßenbrücke in Verbundbauweise (Stahl-Beton) über ein Gewässer mit einer Einzelstützweite von mindestens 40 m, einer Gesamtstützweite von mindestens 80 m sowie anrechenbaren Kosten für das Ingenieurbauwerk (gemäß §§ 4, 42 HOAI) von mindestens 10 Mio. EUR netto umfassen. Für beide Referenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie 6 nach HOAI vollständig erbracht worden sein. LB: Tragwerksplanung mind. HZ IV, Lph 2 bis 3 und 6 Es sind zwei Referenzen nachzuweisen. Eine Referenz muss die Tragwerksplanung der Honorarzone IV oder höher für den Neubau oder Ersatzneubau einer Straßenbrücke in Spannbetonbauweise über ein Gewässer mit einer Einzelstützweite von mindestens 40 m, einer Gesamtstützweite von mindestens 80 m sowie anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung (gemäß § 48 HOAI) von mindestens 10 Mio. EUR netto umfassen. Die zweite Referenz muss die Tragwerksplanung der Honorarzone IV oder höher für den Neubau oder Ersatzneubau einer Straßenbrücke in Verbundbauweise (Stahl-Beton) über ein Gewässer mit einer Einzelstützweite von mindestens 40 m, einer Gesamtstützweite von mindestens 80 m sowie anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung (gemäß § 48 HOAI) von mindestens 10 Mio. EUR netto umfassen. Für beide Referenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 3 sowie 6 nach HOAI vollständig erbracht worden sein. LB: Verkehrsanlagen mind. HZ III, Lph 1 bis 6 Die Referenz muss die Objektplanung Verkehrsanlagen der Honorarzone III oder höher für den Neu-, Um- oder Ausbau einer innerstädtischen Hauptverkehrsstraße mit Anbindung an oder Beinhaltung mindestens eines LSA-gesteuerten Knotenpunktes umfassen. Es müssen mindestens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI vollständig erbracht worden sein. Weitere qualitative Auswahlkriterien gemäß Auswahlmatrix zur Begrenzung der Bewerberzahl

  • Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals

    § 46 (3) Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung. 1. Personelle Mindestanforderungen: Allgemeine sprachliche Anforderungen: Der für die Auftragsausführung vorgesehene Koordinator muss über deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) oder über gleichwertige Sprachkenntnisse verfügen. Das weitere für die Auftragsausführung benannte Schlüsselpersonal (verantwortliche Bearbeiter für Objektplanung Ingenieurbau-werke, Tragwerksplanung und Verkehrsanlagenplanung) muss über deutsche Sprachkenntnisse verfügen, die mindestens dem Niveau B2 des GER oder gleichwertigen Sprachkenntnissen entsprechen. Die Sprachkenntnisse müssen gewährleisten, dass die Kommunikation mit dem Auftraggeber, Behörden und sonstigen Projektbeteiligten sowie die Erstellung und Erläuterung der im jeweiligen Aufgabenbereich anfallenden Unterlagen in deutscher Sprache möglich ist. Der Nach-weis erfolgt im ersten Schritt über eine Eigenerklärung. Für das Leistungsbild Ingenieurbauwerke Benennung von mindestens 2 verantwortlichen Bearbeiter/innen für die Objektplanung Ingenieurbauwerke mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulstudium (Diplom, Master, Bachelor) der Fachrichtung Bauingenieurwesen (vorzugsweise mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau) oder einer vergleichbaren technischen Fachrichtung. Die Person muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren in der technischen Bearbeitung und Konstruktion von Ingenieurbauwerken im Verkehrswegebau innerhalb der letzten 7 Jahre nachweisen. Eine benannte Person muss zudem über nachweisbare Erfahrung in der federführenden Abstimmung, Integration und Koordination von mindestens zwei parallelen Fachplanungen oder Einzelobjekten (z. B. der Tragwerksplanung und der Verkehrsanlagenplanung) im Zuge von Brückenbauprojekten verfügen Für das Leistungsbild Tragwerksplanung: Benennung von mindestens 2 verantwortlichen Bearbeiter/in für die Tragwerksplanung mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulstudium (Diplom, Master, Bachelor) der Fachrichtung Bauingenieurwesen (vorzugsweise mit Schwerpunkt konstruktiver Ingenieurbau) oder einer vergleichbaren technischen Fachrichtung. Die Person muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren vorweisen und innerhalb der letzten 7 Jahre nachweislich selbstständig Standsicherheitsnachweise (Statiken) für Ingenieurbauwerke im Verkehrswegebau erstellt haben. Für das Leistungsbild Verkehrsanlagenplanung: Benennung von mindestens 1 verantwortlichen Bearbeiter für die Verkehrsanlagenplanung mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulstudium (Diplom, Master, Bachelor) der Fachrichtung Bauingenieurwesen, Verkehrsingenieurwesen, Infrastrukturmanagement oder einer vergleichbaren technischen/planerischen Fachrichtung. Die Person muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren sowie die Erfahrung in der technischen Bearbeitung und Konstruktion von Verkehrsanlagen im Straßenbau innerhalb der letzten 7 Jahre vorweisen. 2. Personenreferenzen Zum Nachweis der geforderten Fachpraxis im 7-Jahres-Zeitraum ist für jede der benannten Personen mindestens 1 Referenzprojekt über ein entsprechendes Datenblatt (Anlage Personenreferenz) nachzuweisen. Eine Personenreferenz wird nur anerkannt, wenn sie folgende Mindestkriterien zur Vergleichbarkeit erfüllt: Für den Bearbeiter Objektplanung Ingenieurbauwerke: Das Projekt muss mindestens der Honorarzone IV (HOAI) angehört haben angehört haben, die Leistungsphasen 2 bis 4 + 6 (vollständig) umfassen und den Neubau oder Ersatzneubau eines Brückenbauwerks der Verkehrsinfrastruktur betreffen. Der Nachweis kann durch die benannten Bearbeiter gemeinsam erfolgen; eine Aufteilung der Leistungsphasen auf die Bearbeiter sowie auf unterschiedliche Referenzprojekte ist zulässig. Für den Bearbeiter Tragwerksplanung: Das Projekt muss mindestens der Honorarzone IV (HOAI) angehört haben, die Leistungsphasen 2, 3 und 6 umfassen und den Neubau oder Ersatzneubau eines Brückenbauwerks der Verkehrsinfrastruktur betreffen. Der Nachweis kann durch die benannten Bearbeiter gemeinsam erfolgen; eine Aufteilung der Leistungsphasen auf die Bearbeiter sowie auf unterschiedliche Referenzprojekte ist zulässig. Für den Bearbeiter Verkehrsanlagen: Das Projekt muss mindestens der Honorarzone III (HOAI) angehört haben und die Leistungsphasen 1 bis 6 (vollständig) umfassen. Das Referenzprojekt muss zudem mindestens ein Ingenieurbauwerk im Zuge der Verkehrsanlage beinhalten. Der Nachweis kann durch die benannten Bearbeiter, soweit mehr als 1 Bearbeiter angegeben wird, gemeinsam erfolgen; eine Aufteilung der Leistungsphasen auf die Bearbeiter sowie auf unterschiedliche Referenzprojekte ist zulässig Jede Personenreferenz muss zwingend folgende Angaben auf dem Datenblatt enthalten: Name/Ort des Projekts, konkrete Funktion der Person, Bearbeitungszeitraum, erbrachte HOAI-Leistungsphasen sowie Name und Telefonnummer einer auskunftsfähigen Ansprechperson beim damaligen Auftraggeber. - siehe Auswahlmatrix zur Begrenzung der Bewerberzahl (1. Stufe - Teilnahmewettbewerb)

  • Ausbildungs-/Berufsqualifikation des Personals

    Allgemeine sprachliche Anforderungen: Der für die Auftragsausführung vorgesehene Koordinator muss über deutsche Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) oder über gleichwertige Sprachkenntnisse verfügen. Das weitere für die Auftragsausführung benannte Schlüsselpersonal (verantwortliche Bearbeiter für Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Verkehrsanlagenplanung) muss über deutsche Sprachkenntnisse verfügen, die mindestens dem Niveau B2 des GER oder gleichwertigen Sprachkenntnissen entsprechen. Die Sprachkenntnisse müssen gewährleisten, dass die Kommunikation mit dem Auftraggeber, Behör-den und sonstigen Projektbeteiligten sowie die Erstellung und Erläuterung der im jeweiligen Aufgabenbereich anfallenden Unterlagen in deutscher Sprache möglich ist.

  • Durchschnittliche Personalstärke

    § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren. Der Bewerber muss im Durchschnitt der letzten drei Jahre mindestens über jeweils zwei Ingenieure mit Berufserfahrung in den folgenden Leistungsbildern verfügt haben: Objektplanung Ingenieurbauwerke (Brücken), Tragwerksplanung (Brücken), Verkehrsanlagen.

  • Nachunternehmer-Anteil

    1 § 46 (3) Nr. 10 VgV: Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen. 7.2 Maßgebende Kriterien und Wichtungen für die Wertung der Teilnahmeanträge (Interessensbestätigung): Die Vergabestelle überprüft zunächst, ob die Bewerber die in den Vergabeunterlagen definierten Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen (K.-o.-Kriterien). Sollten mehr geeignete Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen, als die festgelegte Anzahl von 4 Bewerbern für die Aufforderung zur Angebotsabgabe, erfolgt die Auswahl der 4 Bewerber anhand einer qualitativen Punktebewertung der eingereichten Referenzprojekte und der angegebenen Berufserfahrung (Auswahlmatrix Teilnahmewettbewerb). Die genaue Punkteverteilung ist der beigefügten Auswahlmatrix zu entnehmen. Sofern nach Abschluss dieser qualitativen Bewertung mehrere Bewerber punktgleich auf dem vierten Rang liegen und hierdurch die Höchstzahl von 4 Bewerbern überschritten würde, wird die Auswahl unter diesen punktgleichen Bewerbern durch ein Losverfahren getroffen. Für diesen Fall wird nach Auswertung der Bewerbungen ein Termin zur Losziehung festgelegt. Die von der Losziehung betroffenen Bewerber werden hierzu rechtzeitig eingeladen und sind berechtigt, an dem Termin teilzunehmen. Die Losziehung erfolgt unter Aufsicht einer Kommission des Auftraggebers, bestehend aus Vertretern der Vergabestelle sowie der Projektleitung. Nach erfolgter Losziehung werden alle betroffenen Bewerber über das Ergebnis informiert.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) verpflichtend
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

§ 160 GWB - Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier noch 18 Tage

    Angebote werden eingeholt

    1 Veröffentlichung

    • Frist 14.08.2026 Original-Veröffentlichung · in TED EU + oev aktuell

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  2. Wertung

    nach Ablauf der Angebotsfrist

  3. Vergabeergebnis

    Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht

Preiseinschätzung

Basierend auf 1.741 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 68.007 €
Median 206.416 €
Oberes Quartil 450.000 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Stammdaten
Angebotsfrist 14.08.2026, 10:00 Uhr (noch 18 Tage)
Vergabenummer F064/66/26
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Standort Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
Veröffentlicht 10.07.2026
CPV-Codes (4) 71322300 · Architektur und Ingenieurwesen
71327000 · Architektur und Ingenieurwesen
71320000 · Architektur und Ingenieurwesen
71322500 · Architektur und Ingenieurwesen
(Was ist das?)
Erfüllungsort Rostock
Laufzeit 11 Jahre
Frist für Rückfragen 07.08.2026
Rückfrage an die Vergabestelle stellen über die Bieterkommunikation im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de)
Nebenangebote nicht zugelassen

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Vergabe-Status (?)
Verfahren laufend
Angebotsfrist läuft noch

Zuschlag noch nicht publiziert. Bei EU-Oberschwelle ist das nach §39 VgV meldepflichtig (Nachreichung möglich). Bei UVgO-Unterschwelle nicht meldepflichtig — Gewinner wird ggf. nie öffentlich.

Alert bei Zuschlag + Folgeausschreibungen →

Ø Bieter in der Branche 4.0
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 254.545 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 102.743 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -1%
KMU-Bieteranteil 38%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Mecklenburg-Vorpommern
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tiefbauamt. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Die Vergabekammer des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, Schwerin

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 4/5 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Auftragswert

Zuletzt geprüft am 25.07.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle:

Original-Bekanntmachung

Diese Vergabe ist auch auf TED EU veröffentlicht — mit Originaldokumenten und allen Sprachfassungen:

Vergabestelle

Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Tiefbauamt · Rostock