AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Installation von Kommunikationsgeräten – Ausschreibung zur Erweiterung und Migration der bestehenden Telekommunikationstechnik
Stammdaten
- Auftraggeber
- Klinikum Passau, Eigenbetrieb der Stadt Passau
- Veröffentlicht
- 19.11.2024
- Frist (Submission)
- 13.12.2024
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- CPV-Code
- 51300000 — Installationsdienste
- Branche
- Textilien & Arbeitsschutz
Beschreibung
Das Klinikum Passau (nachfolgend „Klinikum“ bzw. „Auftraggeber“ genannt) ist ein Schwerpunktkrankenhaus in öffentlicher Trägerschaft in Ostbayern mit rund 2.000 Mit-arbeitern. In den 18 Fachabteilungen mit insgesamt 670 Betten einschließlich der Hellge Klinik, 10 Dialyseplätzen und 18 teilstationären Schmerztherapieplätzen werden jedes Jahr rund 35.000 Patienten stationär und rund 41.000 Patienten ambulant versorgt. Mit der Inbetriebnahme vom BA6 (Neubau) ab dem Jahr 2028 werden bis zu 800 Betten zur Verfügung stehen. Das Klinikum beabsichtigt, in verschiedenen Bereichen die Qualität und Effizienz der Aufgabenwahrnehmung kontinuierlich zu verbessern, indem eine weitergehende Digita-lisierung angestrebt wird. Das Klinikum Passau ist ein Krankenhaus, welches als kritische Infrastruktur im Sinne der BSI-KRITIS-Verordnung gilt. Es verfügt daher über eine bestehende Telekommuni-kationsanlage mit hohen Anforderungen an die Informationssicherheit. Das Klinikum Passau hat sich dazu entschieden, dass die bestehende TK-Infrastruktur weitgehend genutzt und schrittweise modernisiert wird. Dabei soll das vorhandene System aktualisiert und eine bessere Skalierbarkeit sowie neue Technologie eingeführt werden. Die aktuelle hybride Anlagentechnik soll dabei migriert werden. Die im Klinikum implementierte Telekommunikationsanlage ist ein Hybrides Kommunikationssystem des Herstellers Alcatel-Lucent Enterprise des Typs OmniPCX Enterprise im Release Stand 12.4 mit einem derzeitigen Anlagenumfang von 1.010 DECT-Usern sowie 1.500 Festnetzanschlüssen (IP-basiert, digital und analog). Zu den wesentlichen Leistungsgegenständen zählen insbesondere: • Sicherstellung der Verfügbarkeit bzw. Ausfallsicherheit durch Virtualisierung der TK-Anlage in die vorhandenen Rechenzentren • Zukunftssicherheit für Erweiterungen (Ausbau Klinikum) in der Telekommunikati-on. • Ablösen der aktuellen DECT-Infrastruktur mit Umstellung auf IP DECT • Vereinfachung und Verbesserung des Vermittlungs- und Anrufmanagements (Call-Center/Rufverteilung) • Erweiterung von Alarmserverapplikationen für die flexible Anbindung weiterer Dienste z.B. Brandmeldeanlage, ELA-Anlage (IP-Lautsprecher für Sprachdurch-sagen), Computerdienste • Migration der Anschlüsse durch sukzessive Reduzierung der analogen und ISDN-Anschlüsse, um somit Einsparungspotentiale generieren zu können (Hardware Mi-nimierung). • Optimierung und Integration einer Softphonelösung und Erweiterung der mobilen Kommunikationslösung. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Leistungen und die jeweiligen Leistungsanforderungen an diese sind der Anlage 1 (Lastenheft) sowie der Anlage 2 (Anforderungs- und Kriterienkatalog TK-Lösung) und Anlage 3 (Anforderungs- und Kriterienkatalog Alarmserver) von Teil D der Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 90 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor
Verfahrensverlauf — alle 2 Veröffentlichungen
- Ausschreibung · Frist: 13.12.2024
- Vergabeergebnis