Offenes Verfahren IT & Digitalisierung
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Dienstleistungsauftrag EU-Oberschwelle KMU-geeignet

Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 6

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI · Bonn · Nordrhein-Westfalen · Untere Bundesbehörde

Angebote bis 03.12.2026, 11:31 Uhr (noch 33 Tage)

Angebotsfrist
03.12.2026, 11:31 Uhr
noch 33 Tage
Rahmen-Höchstwert
9.900.000 €
Verfahren
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
30.10.2026
Zu den Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de

Beschreibung

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind: Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund Für die im Rahmen dieses Vergabeverfahrens (99128/25/VV : 1-6) zu erbringenden Leistungen wurde eine geschätzte Menge von 114.000 Personentagen (PT) ermittelt. Diese Mengen beziehen sich auf den maximalen Vertragszeitraum von vier Jahren. Die Gesamtleistung wird in sechs Fach-/Mengenlose aufgeteilt, die aus technischen Gründen in folgenden sechs Verfahren abgebildet werden: 99128/25/VV : 1 - Los 1: Projektleitung Softwareentwicklung - FTB (24.000 PT) 99128/25/VV : 2 - Los 2: Projektleitung sonstige Vorhaben - FTB (24.000 PT) 99128/25/VV : 3 - Los 3: Multiprojekt- und Risikomanagement - FTB (9.000 PT) 99128/25/VV : 4 - Los 4: Betriebsprojektleitung - ITZ 2027 (24.000 PT) 99128/25/VV : 5 - Los 5: Projektleitung sonstige Vorhaben - ITZ 2027 (24.000 PT) 99128/25/VV : 6 - Los 6: Multiprojekt- und Risikomanagement - ITZ 2027 (9.000 PT) Die Höchstmengen entsprechen den geschätzten Werten. Die Bindefrist beginnt am Tag nach Ablauf der Angebotsfrist.

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KI-Eignungsanalyse

KI-generiert

Branche: IT & Digitalisierung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Los 6 umfasst Multiprojekt- und Risikomanagement für das ITZ 2027 mit geschätzten 9.000 Personentagen.
  • Das Vergabeverfahren 99128/25/VV umfasst insgesamt sechs Lose, die getrennt vergeben werden.
  • Die geschätzten Mengen beziehen sich auf einen maximalen Vertragszeitraum von vier Jahren.
  • Die Höchstmengen entsprechen den geschätzten Werten.
  • Die Bindefrist beginnt am Tag nach Ablauf der Angebotsfrist; Eignungsnachweise sind in der Bekanntmachung nicht genannt und sollten den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Gegenstand ist das spezifische IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund im Rahmen eines offenen Verfahrens, mit einer geschätzten Menge von 114.000 Personentagen über einen maximalen Vertragszeitraum von vier Jahren.

Dieses Los 6 umfasst das Multiprojekt- und Risikomanagement für das ITZ 2027 mit geschätzten 9.000 Personentagen. Einen geschätzten Auftragswert nennt die Bekanntmachung nicht; besondere Anforderungen an Bieter sind im vorliegenden Text nicht ausgeführt.

Weitere Eignungskriterien: Der Originaltitel lautet „Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund - Los 6“.

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Diese Kurzanalyse ist ausschließlich ein Hilfsmittel zur schnellen Orientierung und keine Eignungs- oder Rechtsberatung. Die verbindlichen Angaben entnehmen Sie bitte der Original-Bekanntmachung (oeffentlichevergabe.de). Details zu unserer KI-Nutzung: KI-Transparenz.

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Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Soziale Kriterien
  • ILO-Kernarbeitsnormen

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

  • Preis 100 %

    Gemäß Vergabeunterlagen.

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Anforderungen an Bieter (Eignung)

Was Sie zur Teilnahme nachweisen müssen — wie vom Auftraggeber gefordert.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

  • Spezifischer Jahresumsatz (Auftragsbereich)

    Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der jährliche Umsatz (netto) im einschlägigen Tätigkeitsbereich des jeweils angebotenen Loses für die letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Als einschlägiger Tätigkeitsbereich gilt:

    • Für Lose 1, 2, 4 und 5: IT-Projektmanagement, IT-Projektleitung, IT-Beratung oder Softwareentwicklung/IT-Betriebsunterstützung.
    • Für Lose 3 und 6: Multiprojektmanagement, Programm-, Portfoliomanagement oder (übergreifendes) Projektrisikomanagement.
    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    Der geforderte Mindestumsatz pro Jahr im einschlägigen Tätigkeitsbereich beträgt in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren bezogen auf das jeweils angebotene Los:

    • Für Lose 1, 2, 4 und 5: mindestens 5.000.000,00 EUR (netto) pro Geschäftsjahr,
    • Für Lose 3 und 6: mindestens 2.000.000,00 EUR (netto) pro Geschäftsjahr.

    Zum Nachweis füllen Sie bitte das Dokument "Unternehmenszahlen" aus und reichen dieses mit Ihrem Angebot über die Vergabeplattform ein. Alternativ übersenden Sie bitte eine Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste, welche die jeweiligen Jahreswerte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote ausweist.

    Regelungen für Bietergemeinschaften und Eignungsleihe:

    • Bietergemeinschaften: Im Falle von Bietergemeinschaften werden die Umsätze der Mitglieder kumulativ addiert. Übersenden Sie hierzu bitte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft eine eindeutig zuweisbare Eigenerklärung (z. B. ausgefülltes Formblatt "Unternehmenszahlen" oder selbsterstellte Liste). Die Summe der Umsätze muss den für das jeweilige Los geforderten Mindestumsatz erreichen.
    • Eignungsleihe: Beruft sich ein Bieter zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), werden die entsprechenden Umsätze zusammengerechnet. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage einer rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers sowie dessen Umsatzangaben für die letzten drei Geschäftsjahre.

    Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor (§ 45 Abs. 5 VgV). Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist in Form einer Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 5.000.000 € bzw. > 2.000.000 €).

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

  • Qualitätsmanagement

    Bestätigen Sie mittels eines geeigneten Nachweises, dass Ihr Unternehmen die Anforderungen an das Qualitätsmanagement vergleichbar DIN EN ISO 9001:2015 erfüllt und reichen Sie diesen mit dem Angebot ein.

    Akzeptiert werden:

    • Gültiges Zertifikat DIN EN ISO 9001:2015 (oder neuer)
    • Gleichwertiger Nachweis eines vergleichbaren Qualitätsmanagementsystems
    • Eigenerklärung mit Beschreibung des QM-Systems, sofern kein Zertifikat vorliegt

    Das Beschaffungsamt behält sich vor, bei fehlender Zertifizierung eine Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems nachzufordern.

  • Referenzen (vergleichbare Dienstleistungen)

    Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand "Spezifisches IT-Projektmanagement für das Informationstechnikzentrum Bund" sowie Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand von drei Referenzen dar.

    Für die Referenzen kann die Vorlage "Vordruck Referenzen" verwendet werden, welche mit dem Angebot einzureichen ist. Nutzen Sie die Vorlage sofern erforderlich bitte mehrfach. Alternativ können Sie eine selbst erstellte Referenzliste einreichen, wenn die in diesem Vordruck geforderten Angaben enthalten und übersichtlich dargestellt sind.

    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    Zu jeder Referenz sind folgende Angaben zu machen:

    • Projektbezeichnung und kurze Projektbeschreibung: Eine prägnante Kurzbeschreibung des Projektziels, der Projektorganisation und des Leistungsumfangs im Kontext des IT-Projektmanagements.
    • Beschreibung der ausgeführten Leistungen: Detaillierte Angaben zu den vom Bieter erbrachten Leistungen, insbesondere:
    • Eingesetzte Methoden und Vorgehensmodelle: Nennen Sie die exakt angewendeten Vorgehensmodelle (z. B. klassisch nach V-Modell XT / V-Modell XT Bund, agil nach Scrum/Kanban oder hybride Vorgehensweisen).
    • Eingesetzte Projektmanagement- und Kollaborationswerkzeuge: Nennen Sie die eingesetzten Werkzeuge (z. B. Microsoft Project, Atlassian Jira & Confluence, SAP PPM, SAP Solution Manager, ARIS oder BI-/Reporting-Tools wie Tableau bzw. SAP Analytics).
    • Art der erbrachten Dienstleistungen: Beschreiben Sie genau, welche Rollen und Aufgaben wahrgenommen wurden (z. B. Projektleitung/Projektmanagement, Projektunterstützung/PMO, Multiprojekt- oder Portfoliomanagement, Projektrisikomanagement, Gremien- und Berichtswesen, Steuerung von Arbeitspaketen).
    • Schnittstellenkoordination und Querschnittsaufgaben: Beschreiben Sie die Koordination von Schnittstellen zu fachlichen Spezialrollen (z. B. IT-Sicherheit, Datenschutz, IT-Betrieb/ITIL, Architektur, Barrierefreiheit/Ergonomie).
    • Wert/Umfang des Auftrages: Gesamter Auftragswert (Netto) des Projekts oder des vom Bieter erbrachten Leistungsteils in Euro sowie die Anzahl der Personentage (Mindestanforderung: ≥300 PT).
    • Zeitraum der Leistungserbringung: Exakter Start- und Endtermin der Leistungserbringung (MM/JJJJ - MM/JJJJ).
    • Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz:
    • Vollständiger Name des Unternehmens/der Organisation
    • Name und Position des Ansprechpartners beim Referenzgeber
    • Direkte Telefonnummer des Ansprechpartners
    • E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

    Zusätzliche Anforderungen an die benannten Referenzen:

    Zeitliche Begrenzung: Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der vollständigen Beendigung der Leistungserbringung - gerechnet bis zum Datum der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung).

    Mindestlaufzeit: Das Referenzvorhaben muss eine Mindestlaufzeit von mindestens neun (9) Monaten umfassen (um kurzfristige Mengenspitzen ohne nachhaltige PM-Begleitung auszuschließen).

    Folgende inhaltliche Mindestanforderungen werden an die zu benennenden Referenzen gestellt (je Referenz):

    • Mindestumfang: Die Referenz weist einen Leistungsumfang von mindestens 300 PT im einschlägigen Leistungsbereich nach.
    • Kernleistung IT-Projektmanagement: Nachweis der eigenverantwortlichen Übernahme oder maßgeblichen operativen Unterstützung bei der Leitung, Steuerung, Planung und Kontrolle von IT-Projekten oder Programmen (inkl. Ressourcenplanung, Terminüberwachung, Berichterstattung und Gremienarbeit).
    • Werkzeugeinsatz: Nachweis des aktiven Einsatzes branchenüblicher Projektmanagement- und Kollaborationswerkzeuge (z. B. MS Project, Jira, Confluence, SAP PPM oder vergleichbare PM-/BI-Tools).

    Hinweis:
    Aufgrund der Beschränkung bei der Anzahl an Zeichen,
    entnehmen Sie weiterführende Anforderungen bitte aus dem
    Informationsfeld "Referenzen zu bestimmten Lieferungen".

  • Referenzen (vergleichbare Lieferungen)

    Zusätzlich sind je Referenz mindestens zwei (2) der folgenden vier (4) Wahlmodule nachzuweisen:

    1. Vorgehensmodelle: Anwendung eines standardisierten Vorgehensmodells im Projekt (klassisch nach V-Modell XT / XT Bund bzw. PRINCE2/IPMA und/oder agil nach Scrum, Kanban, SAFe).

    2. Agile oder hybride Transition: Steuerung oder methodische Begleitung eines agilen oder hybriden Vorgehens in einem ehemals klassischen Projektumfeld.

    3. Risikomanagement und Berichtswesen: Etablierung, Durchführung und Pflege eines strukturierten Projektrisikomanagements und/oder Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Statusberichten und Kennzahlen für die Lenkungsebene.

    Ganze Anforderung lesenWeniger anzeigen

    4. Schnittstellenkoordination zu Querschnittsthemen: Koordination und Berücksichtigung von mindestens einem projektbezogenen Querschnittsthema: IT-Sicherheit (z. B. BSI IT-Grundschutz, ISO 27001), Datenschutz (DSGVO), IT-Betriebskonzepte (ITIL), Barrierefreiheit (BITV 2.0) oder Software-/Systemarchitektur (z. B. ARC42).

    Über alle drei Referenzen zusammen gilt zusätzlich:
    Alle vier (4) Wahlmodule (1-4) müssen insgesamt mindestens einmal abgedeckt sein (d. h. verteilt über die drei eingereichten Referenzen).
    Formale Hinweise und Regelungen

    Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.

    Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
    Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie das Beschaffungsamt des BMI unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

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Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

  • Nachforderung fehlender Unterlagen möglich

    Der Auftraggeber darf fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern (§ 56 VgV).

  • Elektronische Rechnung (eRechnung) zugelassen
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten. Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung Sie sind hier noch 33 Tage

    Angebote werden eingeholt

    1 Veröffentlichung

    • Frist 03.12.2026 Original-Veröffentlichung · in oev + TED EU aktuell
  2. Wertung

    nach Ablauf der Angebotsfrist

  3. Vergabeergebnis

    Vergabeergebnis noch nicht veröffentlicht

Preiseinschätzung

Basierend auf 385 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 221.000 €
Median 409.000 €
Oberes Quartil 3.122.540 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Vergabeunterlagen

Direkt beim Original-Portal abrufbar.

9.900.000 €
Rahmen-Höchstwert

Angebotsfrist 03.12.2026, 11:31 Uhr (noch 33 Tage)
Vergabenummer ZIB 15.03 - 99128/25/VV : 6
Verfahrensart Offenes Verfahren
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch KI
Standort Bonn, Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht 30.10.2026
CPV-Codes (2) 72200000 · IT-Dienstleistungen
72224000 · IT-Dienstleistungen
(Was ist das?)

Laufzeit 12 Monate
Verlängerungsoption bis zu 3× verlängerbar
Bindefrist (?) 3 Monate
Rückfrage an die Vergabestelle stellen über die Bieterkommunikation im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de)
Nebenangebote nicht zugelassen

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Vergabe-Status (?)
Verfahren laufend
Angebotsfrist läuft noch

ⓘ Zuschlag noch nicht publiziert. Bei EU-Oberschwelle ist das nach §39 VgV meldepflichtig (Nachreichung möglich). Bei UVgO-Unterschwelle nicht meldepflichtig — Gewinner wird ggf. nie öffentlich.

Alert bei Zuschlag + Folgeausschreibungen →

Ø Bieter in der Branche 6.5
Methodik & Datenbasis

Historischer Durchschnitt aus 66.271 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 90%
Methodik & Datenbasis

Anteil der erfassten Verfahren in IT & Digitalisierung mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 20.051 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 36%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Nordrhein-Westfalen
Preis-Kalkulator freischalten →


Vergabeunterlagen erhalten Sie über die in der Bekanntmachung angegebene Vergabeplattform des Auftraggebers Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI. Oberhalb der EU-Schwellenwerte ist die elektronische Einreichung über eVergabe-Plattformen (z. B. Vergabe.NRW, DTVP, evergabe-online.de, HAD) Pflicht.

Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes, Bonn

Hinweis zur Zuständigkeit

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

Zuletzt geprüft am 31.10.2026

Daten korrigieren →

Quelle: oeffentlichevergabe.de

Bekanntmachung über die zentrale Vergabeplattform des Bundes. Vollständige Vergabeunterlagen und Angebotsabgabe auf der Original-Plattform der Vergabestelle:

Original-Bekanntmachung

Diese Vergabe ist auch auf TED EU veröffentlicht — mit Originaldokumenten und allen Sprachfassungen:

Vergabestelle

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI · Bonn

✉ zib@bescha.bund.de
☎ +49 22899610-3535