AusschreibungsRadar — Verfahrensauszug
Deutschland – Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen – Laborneubau Haus 7, Robert Koch-Institut, Fachplanung der Technischen Ausrüstung gem. § 53 ff HOAI, Anl.-Gr. 4 und 5, LPH 2 bis LPH 9 Grundleistungen sowie besondere Leistungen, VgV-48-2329/23
Stammdaten
- Auftraggeber
- Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
- Veröffentlicht
- 21.12.2023
- Notice-Typ
- Ausschreibung
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- CPV-Code
- 71321000 — Architektur und Ingenieurwesen
- Branche
- Soziales & Pflege
Beschreibung
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Im Jahr 2002 wurde das Planungskonzept zur langfristigen Unterbringung das Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin-Wedding verabschiedet. In zwei Bauabschnitten sah das Konzept die Konzentration auf zwei Liegenschaften vor, dem historischen Standort am Nordufer 20 (NU20) und dem Standort an der Seestraße 10-11 (SE10). Beide Liegenschaften liegen in unmittelbarer Nähe zum Virchow-Klinikum, zum Deutschen Herzzentrum und zu anderen Forschungseinrichtungen. Nachdem in den letzten Jahren auf der Liegenschaft SE 10 mit der Sanierung von Haus 10, der Errichtung von Haus 6 und der Neugestaltung der Außenanlagen mit einer Hauptnutzfläche von ca. 17.000 qm Nutzfläche der erste Bauabschnitt umgesetzt wurde, steht mit der Errichtung des Laborneubaus (Haus 7) an der Seestraße der Beginn des zweiten Bauabschnitts bevor. Der hier in Rede stehende Laborneubau stellt die Rahmenbedingung für die inhaltliche Leistungsfähigkeit des Robert Koch-Instituts dar. Die Anforderungen an die bauliche und prozessuale Qualität sind hoch. Bei dem Haus 7 handelt es sich um ein Laborgebäude der Sicherheitsstufe S2 gemäß GenTSV, mit v.a. S1- und S2- Laboren sowie vier Laborräumen der Schutzstufe 3** gem. BioStoffVO. Der Gebäudeentwurf der Gebäudeklasse 5 ist aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen, der am 30.06.2023 entschieden wurde. Verfasser des Entwurfes ist das Büro SWAP Architekten ZT GmbH. Das sechsgeschossige kompakte Gebäude mit Staffelgeschoss für Technik und Untergeschoss (b, l, h = 38m, 38m, 24m/29,5m) mit einer NF von ca. 5.250 qm und einer BGF i.H. von ca. 10.500 qm unterstreicht die städtebaulich als Solitär wahrgenommene Sonderstellung des Neubaus, mit seiner die umliegenden Gebäude überragenden Bauhöhe. Das Gebäude ist als Holzhybridbau konzipiert mit einem Stahlbetonskelett als primärer Tragstruktur, Raster 7,20m, und unterzugsfreien Verbunddecken aus modular vorfabrizierten BSH- Elementen mit deckengleichen Spannbetonträgern. Die zentralen Erschließungs- und Technikflächen aus Ortbeton steifen das Gebäude aus. Die Konstruktion erlaubt eine hohe Nutzungsflexibilität. Die Nutzungseinheiten < 400 ermöglichen den Verzicht auf notwendige Flure. Die Nutzungseinheiten sind an die Treppenräume angeschlossen. Die Fassade besteht aus vorgefertigten Holz- Glasmodulen, auf dem Dach (Gründach) und in Fassadenbereichen ist eine PV- Anlage geplant. Der Neubau ist bei laufendem Betrieb und beengten Platzverhältnissen, unter Berücksichtigung der vorhandenen technischen Anlagen und Sicherheitsanforderungen in die bestehende Liegenschaft zu integrieren. Die Bedarfsanforderungen, insbesondere an das Nachhaltige Bauen (BNB- Silber für Büroneubau und Außenanlagen) sind zu erfüllen und die BIM- Methode anzuwenden. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)/. Nutzer ist das Robert Koch-Institut (RKI). - Gebäudenutzung: Laborflächen / Büroflächen und Besprechungsräume. - Art der Baumaßnahme: Neubau. - BGF: 10.500 m2 - Nutzungsfläche (NUF) beträgt 5.250 m2. - Projektkosten (netto) gem. DIN 276: für KG 440-450 ca. 6.400.000 € netto, für KG 200-700 ca. 80.000.000 € netto. - Projektdauer: ca. 75 Monate. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Fachplanung der Technischen Ausrüstung gem. § 53 ff, Anl.-Gr. 4 und 5 - Leistungsbild: Grundleistungen LPH 2 bis 9 sowie weiterer Leistungen. - Beginn/Ende der Leistungserbringung: ca. Anfang I. Quartal 2024 bis ca. I. Quartal 2030. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Verfahrens-Bedingungen
- Bindefrist
- 4 Tage
Vergabe-Status
- Vergabe-Status
- Vergabeergebnis liegt uns nicht vor