Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Vergeben Bauwesen & Infrastruktur
Mehr Details
Dienstleistungsauftrag EU-Sektorenrichtlinie 2 Lose

Planung Oberbau, OLA, WHZ, LSW, KTB Generalsanierung Mü-Ro-Szb Lph (1,2), 3, (4, 5), 6&7

DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16) · Frankfurt Main · Hessen

Neue Ausschreibungen wie diese — jede Woche per Email

Branche „Bauwesen & Infrastruktur" · kostenlos · Ein-Klick-Abmeldung · DSGVO-konform

Beschreibung

Der transeuropäische Hochleistungskorridor München-Salzburg wird im Rahmen einer Generalsanierung für die Zukunft ertüchtigt. Generalsanierung bedeutet in diesem Fall, dass der Streckenbereich zwischen München-Waltrudering und Freilassing in zwei Lose aufgeteilt wird und diese jeweiligen Korridore unter einer fünfmonatigen Totalsperrung generalüberholt werden. Die Arbeiten unter einer Totalsperrung durchzuführen, bietet viele Vorteile. Neben dem Wegfall umfangreicher Streckensicherung, können die Arbeiten rund um die Uhr erfolgen. Es entfallen Rüstzeiten, da Bauanlagen nur einmalig aufgebaut werden müssen. Weiterhin können unterschiedliche Bauvorhaben parallel abgewickelt werden. Dies steigert die Effizienz der Bauausführung und ermöglicht somit die relativ kurzen Bauzeiten von den bereits genannten wenigen Monaten. Losgrenze zwischen den beiden Losen bildet der Bahnhof Rosenheim, wobei der erste Abschnitt München-Waldtrudering (MWTR, km 15,600) bis Rosenheim (MRO, km 64,874) auf der Strecke 5510 das Los 1 bildet. Los 2 bezeichnet den Abschnitt zwischen Rosenheim (km 0,0) und Freilassing (MFL, km 81,7; Grenze Salzburg) auf Strecke 5703. Die Lose umfassen im Wesentlichen Planungsleistungen von Oberleitungsanlagen, Oberbau, Weichenheizung (50 Hz), Lärmschutzwände und Kabeltiefbau sowie die übergreifende Planungskoordination. Die Bauausführung der unter die Generalsanierung fallenden Maßnahmen gliedert sich in verschiedene Abschnitte, die parallel realisiert werden sollen. Im Anschluss werden die Abnahme und Aufschaltung der einzelnen Stellwerke ausgeführt. Die Inbetriebnahmen sind vorgesehen für 07/2027 für das Los 1 und 12/2027 für das Los 2.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„- Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. - Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind. - Ab dem 19.04.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50.000 Euro nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht. - Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. - Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist nicht zulässig. - Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. - Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden. - Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. - Für den Eignungsnachweis hat der AG einen Musterteilnahmeantrag 24FEI72568 Teilnahmeantrag Los 1 und Los 2 zur Verfügung gestellt, der auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db.de/ herunterzuladen und zu verwenden ist. Für die Eigenerklärungen hat der AG im Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db.de/ direkt entsprechende Eignungskriterien hinterlegt. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. - Es besteht Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder. - Es gelten die Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen. - Die Beschaffende Stelle behält sich vor, ohne weitere Verhandlungen auf eines der eingegangenen Angebote den Zuschlag zu erteilen. Im Falle von Verhandlungen erfolgen diese nur mit den Bietern, welche die wirtschaftlichsten Angebote auf Grundlage aller Zuschlagskriterien unterbreitet haben. - Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.“

Quelle: eForms-Pflichtangaben der Vergabestelle, erfasst über oeffentlichevergabe.de. Die Angaben werden von der Vergabestelle selbst ausgefüllt — wir prüfen sie nicht auf Richtigkeit.

Vergabe-Ergebnis

🤔 Vermutlicher Auftragnehmer BIEGE GSH München-Rosenheim-Salzburg c/o DB Engineering & Consulting GmbH · Berlin (?)
👥 Eingegangene Angebote 2
📅 Zuschlagsdatum 09.10.2024

Hinweis: Nicht alle Kerndaten wurden publiziert — die Vergabestelle hat diese Bekanntmachung ohne Auftragnehmer und ohne Vertragswert veröffentlicht.

Hinweis: Die Vergabestelle hat den Auftragnehmer nicht im strukturierten Datenfeld winner hinterlegt. Da das Sieger-Flag selec-w gesetzt ist, genau ein Bieter publiziert wurde und ein Vertrag abgeschlossen ist, ist BIEGE GSH München-Rosenheim-Salzburg c/o DB Engineering & Consulting GmbH mit hoher Wahrscheinlichkeit der Auftragnehmer. Diese Zuordnung ist heuristisch — verbindlich ist nur die Original-Bekanntmachung.

Bieter-Übersicht: 2 Angebote eingegangen, davon 1 Auftragnehmer namentlich publiziert: BIEGE GSH München-Rosenheim-Salzburg c/o DB Engineering & Consulting GmbH. Die übrigen 1 Angebote stammen von unterlegenen Bietern — diese werden in deutschen Vergabeergebnissen üblicherweise nicht namentlich genannt.

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vertragsänderung

    Zusätzliche Lieferungen/Leistungen beauftragt

    21 Veröffentlichungen

  3. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen

    1 Veröffentlichung

    • 16.10.2024 Original-Veröffentlichung aktuell

    Nächste Ausschreibung bei DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrwe… nicht verpassen?

    Auftraggeber-Alert ab 9 €/Mo — tägliche Email sobald etwas ausgeschrieben wird.

    Watchlist buchen →

Preiseinschätzung

Basierend auf 3.963 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 142.840 €
Median 338.648 €
Oberes Quartil 912.326 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

Stammdaten
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Hoch
Standort Frankfurt Main, Hessen
Veröffentlicht 16.10.2024
CPV-Code 71240000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)
Angebote 2
⚠ dünner Wettbewerb (Ø 4,0 in der Branche) (?)
Lose 2
Erfüllungsort München
Laufzeit 10.10.2024 – 31.12.2025
Verlängerungsoption bis zu 1× verlängerbar

Bieter (1)
BIEGE GSH München-Rosenheim-Salzburg c/o DB Engineering & Consulting GmbH · Berlin

Vergabe-Status (?)
Auftrag vergeben
Im Vergabeergebnis ist kein Auftragnehmer aufgeführt
Vertrag 09.10.2024

Ø Bieter in der Branche 4.0

Historischer Durchschnitt aus 234.576 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 91.152 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -3%
KMU-Bieteranteil 37%

Preis-Kalkulator

Historische Preisdaten für diese Branche in Hessen
Preis-Kalkulator freischalten →

Alert für ähnliche Ausschreibungen
CSV Export →
Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer des Bundes, Bonn

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Erweiterte Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 3/5 Kernfelder

Nicht in der Bekanntmachung: Auftragnehmer · Zuschlagswert

Daten korrigieren →