Vergeben Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Bauwesen & Infrastruktur
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Dienstleistungsauftrag EU-Sektorenrichtlinie

Stadtbahnprogramm Halle, Vorhaben 29, Magdeburger Straße, Planungsleistungen

Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft · Halle (Saale) · Sachsen-Anhalt · Öffentliches Unternehmen

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Vergabe-Ergebnis

🏆 Vergabe in 1 Los alle vergeben
  • Los 1 Vergeben
    Stadtbahnprogramm Halle, Vorhaben 29, Magdeburger Straße, Planungsleistungen
    🏆 iproplan Planungsgesellschaft mbH · Chemnitz
Auftragnehmer
  • iproplan Planungsgesellschaft mbH · Chemnitz
💶 Zuschlagswert 1.441.759 €
👥 Eingegangene Angebote 2
📅 Zuschlagsdatum 28.10.2025

Bieter-Übersicht: 2 Angebote eingegangen, davon 1 Auftragnehmer namentlich publiziert: iproplan Planungsgesellschaft mbH. Die übrigen 1 Angebote stammen von unterlegenen Bietern — diese werden in deutschen Vergabeergebnissen üblicherweise nicht namentlich genannt.

Beschreibung

Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind die Planungsleistungen für den Ausbau der Stadtbahnstrecke Magdeburger Straße in Halle (Saale). Dieses Vorhaben hat zum Ziel, auf einer Gesamtlänge von ca. 0,8 km einen zweigleisigen Ausbau der Gleisanlagen umzusetzen. Des Weiteren sind die als Folgemaßnahmen neuzuordnenden Verkehrsanlagen für den MIV, den Fuß- und den Radverkehr regelkonform herzustellen. Im Streckenabschnitt befindet sich eine Haltestelle (Magdeburger Straße), die barrierefrei zu errichten ist. Die Bauherrenfunktion hat die Hallesche Verkehrs-AG. Das Vorhaben gehört zum Stadtbahnprogramm Halle und wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. Die ausführliche Beschreibung des Projektes ist in den Vergabeunterlagen enthalten.

Weitere Pflichtangaben aus der Bekanntmachung

Verfahrensmerkmale

„a) Die Auftraggeberin ist Sektorenauftraggeberin. Anwendung findet die Sektorenverordnung (SektVO). Es handelt sich hierbei um ein zweistufiges Verfahren, welches aus einer Teilnahmephase und einer Angebotsphase besteht. Zum Nachweis der Eignung sind vergleichbare Referenz/en unter Verwendung der Anlage B10 einzureichen. Vergleichbarkeit wird angenommen, wenn: > es sich um Verkehrsbauprojekte im innerstädtischen Bereich handelt > es sich um Referenz/en handelt, deren Leistung innerhalb der letzten 3 Kalenderjahre (2022, 2023, 2024) abgeschlossen wurde. Werden nur nicht vergleichbare Referenzen vorgelegt bzw. nicht alle o. g. Kriterien in der geforderten Art und Weise erfüllt, führt dieses zur Nichtberücksichtigung des Bewerbers im weiteren Verfahren. - Es werden maximal 3 Referenzen in die Wertung aufgenommen. Im Anschluss erfolgt die formale Prüfung auf Vollständigkeit der geforderten Unterlagen. Die genauen (inhaltlichen) Bewertungskriterien der eingereichten Teilnahmeanträge gehen aus der den Teilnahmeunterlagen beigefügten Datei „A2 Bewertungsmatrix Teilnahmeanträge“ hervor. Maximal sind 112 Punkte erreichbar. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen: - Kriterium 1 - Umsatz des Bewerbers mit Planungsleistungen bei Verkehrsbauprojekten (Dokument B7) max. 6 Punkte - Kriterium 2 - Anzahl der Mitarbeiter (Dokument B8) max. 9 Punkte - Kriterium 3 - Angaben zu Mitarbeiter verantwortlicher Projektbearbeiter-/leiter max. 21.5 Punkte - Kriterium 3.1 - Angaben zu Mitarbeiter stellvertretender verantwortlicher Projektbearbeiter-/leiter (Dokument B9.1) max 15,5 Punkte - Kriterium 4 - Referenzen (Dokument B10) max. 60 Punkte (maximale Punktzahl pro Referenz: 20) Nach Auswertung der Teilnahmeanträge sieht die Auftraggeberin vor, zwischen 3 bis maximal 5 geeignete Bewerber in Ansehung der Bewertungsmatrix zur Abgabe eines Angebotes aufzufordern. Bei mehreren grundsätzlich geeigneten Bewerbern erfolgt die Bewertung anhand der in der Bewertungsmatrix dargestellten Bewertung, wobei die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen in Ansehung der obig genannten Beschränkung (3 bis 5) Berücksichtigung finden können. Liegt die Zahl der geeigneten Bewerber bei weniger als drei Bewerbern, so behält sich die Auftraggeberin vor, das Vergabeverfahren fortzuführen, indem sie den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen. b) aa) Der kostenlose frei zugängliche Download der Unterlagen ist zur ersten Ansicht. bb) Unter Verweis auf § 10 SektVO weist die Auftraggeberin explizit darauf hin, dass die Einreichung des Teilnahmeantrags und soweit ein Bewerber im Laufe des Verfahrens zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, ausschließlich über das Portal evergabe-online.de zu erfolgen hat. Hierfür ist eine Registrierung auf dem Portal notwendig. Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Papier (per Post), per E-Mail, per FAX sind nicht zulässig und können nicht berücksichtigt werden. cc) Noch nicht bei www.evergabe-online.de registrierte Teilnehmer haben eigenverantwortlich während des Verfahrens dafür Sorge zu tragen, dass sie sich über etwaige Änderungen der Unterlagen bzw. sonstige Informationen über das Portal informieren. dd) Anfragen sind möglichst über das Portal: evergabe-online.de an die Auftraggeberin zu richten. Es erfolgt keine mündliche Beantwortung von Fragen. ee) Die von der Auftraggeberin ausgereichten Unterlagen sind zu verwenden. ff) Unterlagen sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung. gg) Die mit gegenständlicher Veröffentlichung abrufbaren Vergabeunterlagen werden zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe noch weiter konkretisiert. Die mit Bekanntmachung veröffentlichten Vergabeunterlagen sind als Grundlage zu sehen, interessierten Unternehmen eine Entscheidung über die Teilnahme zu ermöglichen (siehe auf Erfordernis nach Begründung zu § 41 Abs. 1 SektVO). hh) Soweit eine rechtsverbindliche Unterschrift gefordert wird, ist diese durch den Vertretungsberechtigen des Bewerbers zu leisten. Handelt es sich bei dem Unterzeichner nicht um den aus öffentlichen Registern wie z. B. dem im Handelsregister benannten Vertretungsberechtigen ist die Unterschriftsbefugnis mittels gesonderter Vollmacht nachzuweisen. Allgemeiner Hinweis: bei elektronischen Vergabeverfahren ersetzt die Textform die händische Unterschrift (Angabe des Namens des Vertretungsberechtigten). In der Unterschriftszeile ist der Name des Bewerbers und die Person anzugeben, die die Erklärung für das Unternehmen abgibt. ii) Jeder Bewerber darf sich nur einmal bewerben, dass gilt auch für Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. jj) Bei Bewerbergemeinschaften sind die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen. (B2). Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied folgende Unterlagen einzureichen: B3 Vertraulichkeitserklärung B4 Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate) B5 Eigenerklärung Eignung B5.1 Eigenerklärung Sanktionen B5.2 Mindestlohn B5.3 Versicherungsnachweis B5.4 Bankauskunft (Kosten für die Erstellung der Unterlagen werden nicht erstattet.) kk) Kosten für die Erstellung der Unterlagen werden nicht erstattet. ll) Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag auf das erste Angebot zu erteilen. Die Teilnahme von Bewerbern / Bietern an der Öffnung der Teilnahmeanträge / Angeboten ist ausgeschlossen. mm) Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen. Die Vergabestelle wird nachzufordernde Unterlagen binnen angemessener Frist beim Bewerber / Bieter anfordern (geregelt innerhalb von 6 Kalendertagen).“

Zuschlagskriterien

Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.

Los 1 · Stadtbahnprogramm Halle, Vorhaben 29, Magdeburger Straße, Planungsleistungen
  • Vergütung / Honorar 40 %
    Kosten
  • Projektabwicklung 30 %
    Qualität
  • Projektanalyse 10 %
    Qualität
  • Terminplan 10 %
    Qualität
  • Präsentation 10 %
    Qualität

Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.

Vergabe- & Vertragsbedingungen

Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.

Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht

Hinweis auf § 160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.

Eingegangene Angebote

Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.

Los 1 Stadtbahnprogramm Halle, Vorhaben 29, Magdeburger Straße, Planungsleistungen
iproplan Planungsgesellschaft mbH 1.441.759 €

Verfahrensverlauf

📅 .ics

Vollständige Historie dieses Vergabeverfahrens — alle Phasen und Veröffentlichungen.

  1. Ausschreibung

    Angebote werden eingeholt

  2. Vergabeergebnis Sie sind hier

    Auftrag wurde zugeschlagen

    Auftragnehmer iproplan Planungsgesellschaft mbH
    Zuschlagswert 1.441.759 €

    1 Veröffentlichung

    • 27.11.2025 Original-Veröffentlichung aktuell

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Preiseinschätzung

Basierend auf 5.644 vergleichbaren Vergabeergebnissen:

Unteres Quartil 146.441 €
Median 398.780 €
Oberes Quartil 1.003.278 €

Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.

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Quelle: oeffentlichevergabe.de

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen (Vergeben). Der ursprüngliche Eintrag im Vergabeportal der Vergabestelle ist nach Verfahrensende oft nicht mehr abrufbar — die dauerhafte Fassung finden Sie auf oeffentlichevergabe.de:

Diese Vergabe ist abgeschlossen. Aktuelle, noch offene Ausschreibungen in dieser Branche:

Vergabestelle

Hallesche Verkehrs-Aktiengesellschaft · Halle (Saale)

vergabe@havag.com
+49 345-5815115

1.441.759 €
Zuschlagswert

Vergabenummer A 2025/08
Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Auftragsart Dienstleistungsauftrag
Schwierigkeit Mittel
Standort Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht 27.11.2025
CPV-Code 71240000
Architektur und Ingenieurwesen (Was ist das?)
Angebote 2
⚠ dünner Wettbewerb (Ø 4,0 in der Branche) (?)
Erfüllungsort Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
Laufzeit 60 Monate
Verlängerungsoption bis zu 5× verlängerbar
Bieterkommunikation ansehen Fragen & Antworten zum Verfahren im Vergabeportal (oeffentlichevergabe.de) · ggf. archiviert
Bieter (1)
iproplan Planungsgesellschaft mbH · Chemnitz

Auftragnehmer (?)
iproplan Planungsgesellschaft mbH
Vertrag 28.10.2025

Ø Bieter in der Branche 4.0

Historischer Durchschnitt aus 242.115 vergleichbaren Vergaben — keine Prognose für diese Ausschreibung.


Erfasste Abschluss-Meldungen 91%

Anteil der erfassten Verfahren in Bauwesen & Infrastruktur mit veröffentlichter Zuschlag-Bekanntmachung. Basis: 98.058 Verfahren. Die tatsächliche Zuschlagsquote liegt typischerweise höher, weil viele Vergabestellen Ergebnisse verspätet oder gar nicht melden.


Markt-Insights

Ø Zuschlagsdauer 44 Tage
Schätzwert-Abweichung -2%
KMU-Bieteranteil 37%

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Vergabekammer (laut Bekanntmachung)

Vergabekammer Sachsen-Anhalt beim Landesverwaltungsamt Halle, Halle (Saale)

Angabe aus der TED-Bekanntmachung. Im Streitfall ist die tatsächlich zuständige Vergabekammer nach §§ 155 ff. GWB maßgeblich, nicht unbedingt die hier genannte.

Vollständige Daten

Quelle: oeffentlichevergabe.de · 5/5 Kernfelder

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