Der Auftraggeber ist als Technologiedienstleister des Bundes und u.a. als Betreiber des Mautsystems in Deutschland maßgeblich an der Entwicklung von Lösungen im Bereich Digitalisierung insbesondere im Verkehrs- und Mobilitätssektor beteiligt. Um diesen Aufgaben nachzukommen benötigt der Auftraggeber auch Softwareentwicklungsleistungen, die nicht ausschließlich aus eigenen Personalressourcen heraus abgebildet werden können. Zudem werden bereits heute (Teil-) Systeme des Auftraggebers durch externe Partner entwickelt und betrieben. Um den Auftraggeber und auch den Bund zukünftig agil und flexibel unterstützen zu können, werden in diesem Verfahren Softwareentwicklungspartner ausgeschrieben, welche flexibel den Auftraggeber bei der Umsetzung seiner Vorhaben unterstützen können. Darüber hinaus möchte der Auftraggeber mit dieser Ausschreibung auch einen Handlungsrahmen schaffen, um neue Aufträge im Rahmen der Erweiterung des Geschäftszweckes des Auftraggebers mit Hilfe von leistungsfähigen Auftragnehmern erfüllen zu können. Dies kann verschiedenste Formen annehmen, so ist beispielsweise die punktuelle Unterstützung durch einen einzigen Softwareentwickler mit Spezialwissen bis hin zur eigenverantwortlichen Umsetzung von komplexen Softwareentwicklungsvorhaben in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und seinen Stakeholdern vorgesehen. Die Leistung umfasst zu großen Teilen die (Weiter-) Entwicklung und Betreuung von Applikationen, welche für den Betrieb essenziell sind. In diesem Kontext spricht der Auftraggeber von der Abbildung eines Software-LifeCycles. Ein solcher LifeCycle bildet die Anforderungsklärung, Entwicklung, die Operationalisierung, den Test, Betrieb und die Weiterentwicklung einer oder mehrerer Applikationen ab und ist ggf. eigenverantwortlich durch einen Entwicklungspartner abzubilden. Im Falle von LifeCycle Abrufen aus dieser Rahmenvereinbarung hat der Auftraggeber größtes Interesse an einer langfristigen und stabilen Lösung, welche eng durch den jeweiligen