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Europaweite Vergabe von Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für den Neubau Bürgerhaus Manolzweiler
Gemeinde Winterbach · Winterbach · Baden-Württemberg · Kommunaler Auftraggeber
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Vergabe-Ergebnis
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Los 1 VergebenEuropaweite Vergabe von Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für den Neubau Bürgerhaus Manolzweiler🏆 Helber + Ruff Beratende Ingenieure PartG mbB · Ludwigsburg
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Bieter-Übersicht: 7 Angebote eingegangen, davon 1 Auftragnehmer namentlich publiziert: Helber + Ruff Beratende Ingenieure PartG mbB. Die übrigen 6 Angebote stammen von unterlegenen Bietern — diese werden in deutschen Vergabeergebnissen üblicherweise nicht namentlich genannt.
Beschreibung
Das seither bestehende sog. "Alte Schulhaus", Kaiserstr. 18 in Winterbach-Manolzweiler wird bis Ende Mai 2026 abgebrochen sein. Alle in diesem Bestandsgebäude seither vorhandenen Nutzungen sollen im geplanten Neubau des Bürgerhauses auch wieder unterkommen. Diese sind: (1) Feuerwehrgerätehaus mit 1 Fahrzeugbox mit den dazugehörigen Umkleidebereichen im EG. und den dazugehörigen Abstellräumen im OG. (2) Bürgersaal (Grundfläche 83,5 m2 für 48 Personen bei Tischbestuhlung) mit dazugehöriger Teeküche für Ortsteilversammlungen, Infoveranstaltungen, Gottesdienste, Gymnastikkurse, etc. und auch mietbar zur privaten Nutzung für Familien- und Geburtstagsfeiern. (3) Kursraum (Grundfläche 26 m2) z.B. für Malkurse und als Besprechungsraum, auch für die Feuerwehr. (4) Öffentliches Bücherregal. (5) Im Außenbereich des Gebäudes soll zusammen mit den Außenanlagen (Kfz-Stellplätze, Fahrradabstellanlage etc.) wieder ein öffentlicher Kinderspielplatz angelegt werden. Die Baugenehmigung für den Neubau des Bürgerhauses Manolzweiler wurde vom Land-ratsamt Rems-Murr-Kreis am 02.12.2025 erteilt. Dieser Baugenehmigung liegt die Planung des Arch.Büros archifaktur Julian Bärlin, Winterbach, zugrunde. Der Gemeinderat der Gemeinde Winterbach hat in seiner Sitzung vom 04.11.2025 den Baubeschluss für den Neubau des Bürgerhauses gefasst und die Kostenberechnung von Brutto 2.768.300 EUR genehmigt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe von - Fachplanerleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 (Los 2). Die Planungsleistungen sollen gleich im Anschluss an die Beauftragung erfolgen. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung im April 2026 gemäß der Hauptsatzung über die Vergabeentscheidung entscheiden. Somit erfolgt die Beauftragung voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2026. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt im Anschluss an die Durchführung der Planungsleistungen in Einzelgewerken. Der Beginn der baulichen Umsetzung wird schnells
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Zuschlagskriterien
Wonach der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.
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Konzept zur Herangehensweise 50 Pkt.Qualität
Das Konzept zur Herangehensweise an die Projektabwicklung soll aufzeigen, wie der Bieter die Anforderungen des Projekts Neubau Bürgerhaus Kaiserstraße 18 in Winterbach-Manolzweiler im Rahmen der beauftragten Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI für die Leistungsphasen 1 bis 6 plant und umsetzt. Gefordert ist eine konzeptionelle Darstellung der beabsichtigten Vorgehensweise anhand eines vergleichbaren Projekts, um eine qualitativ hochwertige Planung der Tragkonstruktion sowie eine kosten- und termingerechte Umsetzung der beauftragten Planungsphasen sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wird auf die tragwerksplanerische Berücksichtigung der unterschiedlichen Nutzungen (Feuerwehr, Bürgersaal, Kursräume, öffentliche Bereiche sowie Außenanlagen) sowie auf die Schnittstellen zur Objektplanung und zu den weiteren Fachplanungen gelegt. Dabei waren folgende Kriterien maßgeblich: - Projektstruktur und Meilensteine Der Bieter hat eine klare, nachvollziehbare Projektstruktur für die Tragwerksplanung darzustellen. Diese umfasst die wesentlichen Projektphasen der beauftragten Leistungen, insbesondere die Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung sowie die Mitwirkung bei der Vergabe. Es ist ein realistischer und schlüssiger Terminplan vorzulegen, der den bereits laufenden Abbruch des Bestandsgebäudes sowie die anschließende Neubauphase berücksichtigt. Der Terminplan soll aussagekräftige, für die Tragwerksplanung relevante Meilensteine (z. B. Abschluss Vor- und Entwurfsstatik, Genehmigungsstatik, Ausführungsstatik) enthalten und angemessene zeitliche Puffer für Abstimmungs-, Prüf- und Koordinationsprozesse ausweisen. - Funktionale und nutzungsspezifische Anforderungen Ein zentrales Bewertungskriterium ist der Umgang des Bieters mit den unterschiedlichen funktionalen und statischen Anforderungen der Nutzungen. Der Bieter soll darlegen, wie die Anforderungen des Feuerwehrgerätehauses (z. B. hohe Fahrzeuglasten, große Spannweiten), des Bürgersaals (flexible Nutzung, stützenarme Bereiche), der weiteren Nutzungsbereiche sowie der Außenanlagen wirtschaftlich, dauerhaft und sicher in der Tragwerksplanung umgesetzt werden. Besondere Anforderungen aus Brandschutz, Schallschutz, Barrierefreiheit sowie aus der Mehrfach- und Mischnutzung sind nachvollziehbar zu berücksichtigen und mit der Objekt- und Fachplanung abzustimmen. - Koordination und Kommunikation Der Bieter hat ein schlüssiges Konzept zur Koordination und Kommunikation im Rahmen der Tragwerksplanung vorzulegen. Hierzu zählen insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, der Objektplanung, den weiteren Fachplanern sowie den Genehmigungsbehörden. Bewertet werden eine klare Kommunikationsstruktur, definierte Abstimmungsformate sowie ein aktives Schnittstellenmanagement zwischen Tragwerksplanung, Objektplanung und Fachplanungen. - Qualitäts- und Risikomanagement Der Bieter soll ein Konzept zur Qualitätssicherung und zum Risikomanagement innerhalb der Leistungsphasen 1 bis 6 darstellen. Dieses umfasst präventive Maßnahmen zur Sicherstellung der rechnerischen und konstruktiven Qualität, die frühzeitige Identifikation projektspezifischer Risiken (z. B. Planungsänderungen, Schnittstellenkonflikte, terminliche Abhängigkeiten) sowie geeignete Maßnahmen zu deren Minimierung. Besonders berücksichtigt wird die Nachvollziehbarkeit der beschriebenen Prozesse und deren praktische Umsetzbarkeit innerhalb der Planungsphasen. - Berücksichtigung der Zeit- und Kostenrahmen Der Bieter hat darzulegen, wie die Einhaltung des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens im Rahmen der Tragwerksplanung sichergestellt wird. Hierzu zählen insbesondere eine wirtschaftliche Tragwerkskonzeption, eine kostenbewusste Detailplanung sowie eine enge Abstimmung mit der Objektplanung zur Vermeidung kosten- und terminrelevanter Umplanungen.
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Qualifikation und Erfahrung des Projektteams, sowie Personalkonzept 30 Pkt.Qualität
Das Personalkonzept des Bieters wird dahingehend bewertet, wie geeignet die personelle Ausstattung und die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter für die Erbringung der Leistungen der Tragwerksplanung sind. Das Konzept soll aufzeigen, wie die erforderlichen Fachkompetenzen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden, um die Projektanforderungen erfolgreich um-zusetzen. Dabei sind folgende Kriterien maßgeblich: - Zusammensetzung des Projektteams und Rollenverteilung Der Bieter hat die für das Projekt vorgesehenen Schlüsselpersonen der Tragwerksplanung zu benennen und deren Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb der LPH 1-6 darzustellen. Bewertet wird eine klare und nachvollziehbare Projektorganisation mit eindeutig geregelten Zuständigkeiten und Kommunikationswegen innerhalb des Projektteams. - Fachliche Qualifikation der Schlüsselpersonen Der Bieter hat die fachliche Qualifikation der vorgesehenen Schlüsselpersonen darzustellen. Hierzu zählen insbesondere Ausbildung, Berufserfahrung sowie besondere Kenntnisse im Bereich der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI. Besonders berücksichtigt wird die Eignung der Schlüsselpersonen für die Erbringung der Leistungsphasen 1 bis 6 sowie deren Erfahrung in der Planung öffentlicher Bauvorhaben. Personen in Schlüsselfunktionen sind namentlich zu benennen. - Erfahrung mit vergleichbaren Projekten Der Bieter hat darzustellen, welche Rolle die benannten Schlüsselpersonen in vergleichbaren Projekten übernommen haben. Bewertet werden insbesondere die Komplexität der Tragwerkskonzepte, der Umfang der erbrachten Planungsleistungen sowie die Vergleichbarkeit mit dem vorliegenden Bauvorhaben. - Personalkonzept und Verfügbarkeit Der Bieter hat darzulegen, wie der Personaleinsatz über die Planungsphasen hinweg organisiert ist. Dabei ist insbesondere auf die Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen sowie auf Vertretungsregelungen bei Urlaubs- oder Krankheitsausfall einzugehen. Bewertet wird, inwieweit eine kontinuierliche Bearbeitung der Planungsleistungen sichergestellt ist. - Interne Qualitätssicherung und Kontinuität Der Bieter soll darstellen, welche internen Maßnahmen zur Qualitätssicherung inner-halb des Tragwerksplanungsteams vorgesehen sind. Hierzu zählen insbesondere interne Prüfprozesse, Vier-Augen-Prinzipien sowie Maßnahmen zur Sicherstellung einer gleichbleibend hohen rechnerischen und konstruktiven Qualität. Darüber hinaus wird bewertet, inwieweit die personelle Kontinuität über die gesamte Projektlaufzeit gewährleistet ist und wie der Wissenstransfer innerhalb des Projektteams organisiert wird.
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Honorarangebot 20 Pkt.Kosten
Die Bewertung erfolgt anhand des Angebotspreises, welcher sich aus dem Angebotsformular ergibt. Der Bieter mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die höchste Punktzahl. Die übrigen Angebote werden entsprechend ihrem prozentualen Abstand im Verhältnis zum Angebot des günstigsten Bieters linear prozentual schlechter bewertet.
Quelle: Bekanntmachung (eForms) — Gewichtung wie vom Auftraggeber veröffentlicht.
Vergabe- & Vertragsbedingungen
Wichtige Bedingungen für Angebot und Ausführung — wie vom Auftraggeber bekannt gemacht.
Hinweise zur Nachprüfung & Rügepflicht
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Quelle: Bekanntmachung (eForms). Maßgeblich sind die vollständigen Vergabeunterlagen.
Eingegangene Angebote
Welcher Bieter den Zuschlag erhalten hat, ist im Vergabeergebnis nicht aufgeführt — siehe Vergabe-Status in der Sidebar.
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📅 .icsWeitere Bekanntmachungen desselben Auftraggebers mit ähnlichem Titel und Zeitraum — automatisch verknüpft.
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Zuschlag Sie sind hier
Vergabeergebnis — Auftrag wurde erteilt oder Verfahren beendet.
1 Veröffentlichung
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Zuschlag TED EU
Vergabeergebnis — Auftrag wurde erteilt oder Verfahren beendet.
Automatisch erkannt über Auftraggeber, Datum und Titel-Ähnlichkeit. Bei Fehlzuordnung: melden.
1 Veröffentlichung
Preiseinschätzung
Basierend auf 14.428 vergleichbaren Vergabeergebnissen:
Statistische Auswertung öffentlicher Zuschlagswerte. Keine Preisempfehlung.
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